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30-Stunden-Woche eine sinnvolle Alternative?

Die Unternehmen weltweit steigern ständig ihre Produktivität, doch gleichzeitig werden immer weniger Leute zur Produktion benötigt. Dies ist sowohl in der Landwirtschaft, wie auch in der Industrie der Fall und selbst im Dienstleistungsgewerbe, welches eigentlich doch die neuen Joblosen auffangen sollte, wird immer mehr automatisiert. Auch ständiges Wachstum, welches alleine schon aus ökologischen Gesichtspunkten problematisch ist, bietet keine Lösung. „Vollbeschäftigung“ ist längst undenkbar und da Unternehmen immer versuchen werden die Produktivität zu steigern und auf der anderen Seite Kosten einzusparen, werden zwangsläufig immer mehr Maschinen die menschliche Arbeit ersetzen. Eine Lösung könnte sein, die 40h-Woche langsam herabzusetzen und somit mehr Leuten eine Beschäftigung zu ermöglichen. Der Schritt zur 30h-Woche ist ein denkbarer richtiger Schritt welcher nach und nach entsprechend der Automatisierung nach unten angepasst werden könnte.

Die Geschichte zeigt uns, dass der Mensch immer weniger als Arbeitssklave benötigt wird. Um 1850 arbeitete man durchschnittlich 80 Stunden pro Woche, um 1900 circa 70 h pro Woche, 1950 circa 60 h pro Woche und nun mittlerweile durchschnittlich 40h pro Woche.  http://de.wikipedia.org/wiki/Wochenarbeitszeit

Folgt man der Entwicklung und führt diese fort, so sollten spätestens bis zum Jahre 2050 eine 30h-Woche die Regel sein. Eines steht fest, so oder so werden mehr Leute Freizeit haben, die Frage ist nur, ob durch „freie Arbeitszeit“ oder durch „Arbeitslosigkeit“.

Ein interessanter Artikel zur 30-h-Woche kann man unter folgendem Link nachlesen: http://emanzipationhumanum.de/downloads/massarrat.pdf

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