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Wachstums- und Stabilitätspakt nur noch Theorie?

Wachstums- und Stabilitätspakt nur noch Theorie?

Am 17. Juni 1997 wurde das so genannte Wachstums- und Stabilitätspakt ins Leben gerufen. Es sollte dazu dienen die ausufernden Staatsverschuldungen einzudämmen und damit die Preisstabilität (Inflation) im Zaun zu halten. Doch alleine 2008 haben 20 der 27 EU-Mitgliedsstaaten gegen diesen Pakt verstoßen. Eigentlich sollten Staaten, welche diesen Pakt nicht erfüllen, bestraft werden, indem sie noch mehr zu Kasse gebeten werden. Da dies natürlich einen Teufelskreislauf auslösen würde, Staaten welche so gut wie bankrott sind, noch mehr zahlen zu lassen, werden diese Maßnahmen praktisch nicht angewandt.
Die Frage ist also berechtigt, was bringt dieses Wachstums- und Stabilitätspakt? Machen wir es kurz, „Nichts“, außerdem dem Bürger die Hoffnung dass sich die Staaten an diesen Pakt halten werden!! Doch sie tun es nicht und somit, verfällt auch das Geld (in Kaufkraft) viel stärker und schneller. Selbst die BRD steht mittlerweile mit wahnsinnigen circa 1,8 Billionen Euro in der Kreide. Mit einem BIP von 2,4 Billionen Euro pro Jahr ist Deutschland also weit über den maximalen 60%. Auch wurden etliche male die 3% Neuverschuldung nicht eingehalten. Laut Pakt dürfte Deutschland nur eine maximale Verschuldung von 1,44 Billionen Euro haben und wir sind jetzt bereits dabei die 2 Billionen Euro Marke zu erreichen. Dies wird drastische Auswirkungen auf die Kaufkraft haben. Und da wir keine eigene Währung mehr haben, sondern eine Gemeinschaftswährung und alleine letztes Jahr (wie oben bereits geschrieben) nur sieben Staaten diesen Pakt erfüllt haben, kann sich jeder mit ein wenig gesunden Menschenverstand die weitere Entwicklung ausmalen. Und übrigens, ist es Ihnen schon mal aufgefallen, dass in den offiziellen Medien immer nur von den 3% aber nie von der 60% Regelung erzählt wird? Soviel zum Thema freie Medien und Berichterstattung! Wüssten die Bürger bereits wie weit ihr Papiergeld in Gefahr ist, dann hätten wir schon längst eine Flucht in Sachwerte und der Euro wäre bereits kollabiert.

Wie auch immer, die Wahrheit kann nicht ewig verdrängt werden, der Euro wird enorm schwächeln und irgendwann nichts mehr wert sein, da mitsamt alle Staaten sich dem Bankrott (Zahlungsunfähigkeit) nähern. Und bitte machen Sie einen Fehler nicht, nehmen Sie nicht andere Währungen als Referenzwert zum Euro. Dies ist Blödsinnig, da bspw. der Dollar, wie alle anderen Währungen auch, ebenso enorm an Wert verliert. Dies ist bspw. so als wenn zwei Leute von der Brücke springen, der eine mit Fallschirm und der andere ohne. Der mit dem Fallschirm ist bspw. der Euro, welcher nicht ganz so schnell nach unten fällt und im Vergleich zum Dollar, ohne Fallschirm, sogar steigt. Die einzige Möglichkeit den Wert des Geldes festzustellen ist als Referenzwert harte Währungen zu nehmen. Die einzige schuldfreie Währung ist Gold. Egal ob Sie vor 100 Jahren oder gar vor tausenden Jahren sich für Gewicht x in Gold ein Brot kaufen wollten oder ob Sie es heute tun, Sie erhalten immer den selben Gegenwert, d.h. die Kaufkraft in Goldwährung ist immer die Selbe. Versuchen Sie das mal mit irgendeiner Papierwährung zu schaffen, absolut unmöglich! Entweder gibt’s die Währung mittlerweile nicht mehr oder Sie werden feststellen dass Sie sich damit vor nicht einmal hundert Jahren etwa zehn mal soviel hätten kaufen können wie heute. Daher lassen Sie sich nicht blenden von der Politik! Vertrauen Sie weder auf die Politik noch auf das Papiergeldsystem! Und vor allem, trauen Sie keiner Statistik, schauen Sie eigenverantwortlich hinter die Fassade und treffen Sie daraus für sich richtige Handlungsentscheidungen!
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stabilit%C3%A4ts-_und_Wachstumspakt

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