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Dollar verfällt, Gold erhält – Wahre Inflation, aufgedeckt durch John.D.Rockerfeller, Cornelius Vanderbilt und Andrew Carnegie

Stellen Sie sich mal vor, Sie wären der Reichste Mann der Welt, wie würden Sie Ihr Vermögen absichern/aufbewahren? Vielleicht konservativ in einen Bausparer oder in eine Lebensversicherung oder vielleicht spekulativ in Aktien oder ganz sicher unterm Kopfkissen? Diese Entscheidung überlasse ich Ihnen. Interessant ist in jedem Fall, wenn man sich damit beschäftigt, wie sich die Papierscheine, pardon, der Dollar in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Man sollte dies gut bedenken wenn man langfristig Vermögen erhalten und eventuell sogar aufbauen möchte und dieses vielleicht sogar vor hat an weitere Generationen weiterzugeben. Warum dies so ist, werden Sie gleich erfahren, denn wohl kaum jemals zuvor werden Sie eine solche Einsicht zum Geld bekommen. Eine Einsicht die Ihnen zeigen wird, wie zerbrechlich unser Papiergeld ist und wie schnell es an Wert verliert.

Und nun stellen Sie sich vor, Sie wären einer der Reichsten Männer der damaligen Zeit, Sie parken Ihr Vernögen unterm Kopfkissen und reisen mit einer Zeitmaschine voraus. Wie ist es um Ihr Vermögen bestellt, was können Sie sich noch davon kaufen? Die Auflösung dazu finden Sie am Beispiel im folgenden Text vor. Viel spaß beim lesen!

Wer sich mit den Wohlhabendsten Menschen der Zeitgeschichte auseinandersetzt, kommt nicht vorbei an den Namen John D. Rockefeller, Cornelius Vanderbilt und Andrew Carnegie, denn sie sind die drei Reichsten jemals lebenden Amerikaner gewesen und wahrscheinlich sogar die bisher reichsten Menschen welche jemals auf der Erde gelebt hatten. Was liegt also näher als sich nicht mit genau diesen Menschen und deren Vermögen zu beschäftigen. Das damalige Vermögen dieser gestandenen Männer war allerdings nicht im Milliardenbereich, sondern nur im Millionenbereich. Und es wäre ein Trugschluss den damaligen Dollar mit der Kaufkraft des heutigen Dollar zu vergleichen. Was glauben Sie wäre bspw. das Vermögen von 900 Millionen US-Dollar heutzutage wert? Die Antwort: Es hätte immer noch denselben Wert! Die richtige Frage ist also vielmehr, was war das Vermögen damals wert bzw. welchen Kaufkraftwert würde es heute in Dollar entsprechen? Die Antwort: Damalige 900 Millionen US-Dollar hatten einen Kaufkraftwert wie heutige 192 Milliarden US-Dollar. Sie konnten sich also vor 95 Jahren für 900 Millionen US-Dollar gleich viel kaufen wie heute mit 192 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet, dass der Dollar alleine in den letzten 95 Jahren circa 5,8% jährlich an Kaufkraft verloren hat.

Mit folgender Formel können Sie selber nachrechnen:

Kn = K0 * ((p / 100) + 1)n

Kn=900 Millionen US-Dollar x ((5,8/100)+1) hoch 95 Jahre= circa 190 Milliarden US-Dollar

Die Zahlen kann man übrigens einfach unter Wikipedia finden: http://de.wikipedia.org/wiki/John_D._Rockefeller

Übrigens, stellen Sie sich nun mal vor John D. Rockefeller hätte sein damaliges Vermögen für 95 Jahre unters Kopfkissen gelegt oder er hätte sein Geld in eine Geld-in-Geldanlage geparkt welche nach Steuern unter 5,7% erzielt. Er hätte Millionen US-Dollar an Vermögen verloren!

Doch wie sieht es mit den anderen Reichsten Amerikanern aus, nehmen wir dazu den zweitreichsten und drittreichsten jemals lebenden Ami welches es jemals (nach Kaufkraftbereinigung) gab.

Der zweitreichste US-Boy hatte ein stolzes Vermögen von 100 Millionen US-Dollar. Leute welche sich nie mit Inflation beschäftigt haben, werden jetzt vielleicht sagen –ja schön aber was ist schon besonderes daran, es gibt weltweit über 1000 Milliardäre. Nun, das ist absolut richtig, allerdings waren die 100 Millionen US-Dollar von Cornelius Vanderbilt zu der damaligen Zeit vor 131 Jahren heutige 143 Milliarden US-Dollar. Also einfach ausgedrückt, für damalige läppische 100 Millionen brauchte man keine 143 Milliarden US-Dollar rumschleppen (mir ist schon bewusst das man das auch so nicht tun würde), denn das Geld hatte den identischen Gegenwert. Sie sehen also, eine Million US-Dollar hatten damals einen ganz anderen Wert als heutzutage. Damals gab es noch keine Milliardäre und trotzdem konnten sich viele Millionäre von den Dollars mehr kaufen als es heutzutage möglich ist.

Übrigens, wird Sie jetzt sicherlich interessieren wie viel der Dollar in den vergangen 131 Jahren an Wert (durchschnittlich) verloren hat. Es sind 5,7% pro Jahr im Durchschnitt. Auch hier hätte also der gute alte Cornelius Vanderbilt viel falsch gemacht, wenn er sein Geld einfach unterm Kopfkissen geparkt hätte.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cornelius_Vanderbilt

Kommen wir zum letzten Beispiel und welches wäre dazu besser geeignet als einfach den drittreichsten US-Amerikaner aller Zeiten zu nehmen. Es ist *tatarata* der Mann Andrew Carnegie, welcher sich bereits vor 107 Jahren ins jenseits verabschiedete. Er besaß 400 Millionen US-Dollar Vermögen, welches an Kaufkraft umgerechnet heutige 75 Milliarden US-Dollar entspreche. Er hätte dabei mindestens 5% Rendite pro Jahr (nach Steuern) erzielen müssen, nur um sein Vermögen zu erhalten.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Carnegie

An diesem Beispiel sehen Sie einleuchtend, wie schwer es ist, Vermögen nicht nur zu erweitern, sondern wie schwer es vor allem ist es zu bewahren. Wo erhält man heute schon eine Rendite von 5 bis 5,8%, welche man nur schon alleine benötigen würde um die Kaufkraft des Geldes beizubehalten? Wenn Sie dann noch die Abgeltungssteuer dazu rechnen, dann müssen Sie mindestens 6 bis 6,8% Rendite erzielen.

Unten (Grafik) sehen Sie, dass Sie bereits bei der offizielen Inflation von 3% pro Jahr (durchschnittlich) knapp 5% an Rendite erzielen müssten, nur um das Vermögen zu bewahren! Bei der „wahren“ Inflation, welche wir gerade für den US-Dollar ausgerechnet haben, von 5 bis 5,8%, werden 5% Rendite also nicht mal annähern ausreichen! An Vermögensaufbau müssen wir dabei also noch gar nicht denken, denn Sie sehen das es schon schwer genug ist allein nur die Kaufkraft zu bewahren.

Dann kommen noch bei vielen Anlagen Depotkosten, Verwaltungsgebühren und diverse andere Kosten hinzu. So dass die Rendite nooooch höher sein muss, nur, ich erwähne es immer wieder, um die Kaufkraft zu bewahren.

Moral der Geschicht – Es ist also schon so nahezu unmöglich eine Anlage zu finden welche das Vermögen erhält, geschweige es sogar vermehrt. Die Inflation ist viel stärker als die Rendite!!! Man müsste also nach Adam Riese circa 10% Rendite pro Jahr erzielen um das Vermögen beizubehalten. Mir ist keine Anlagenklasse der Welt bekannt welche seit hundert Jahren, und auch nicht seit 50 Jahren (nach Steuern), auch nur annähern eine solche Rendite erwirtschaftet. Und da man mit gesundem Menschenverstand weiß, das es auch unmöglich ist das etwas unendlich wächst (abgesehen vom Weltall eventuell), ist es auch nicht angebracht auf irgendwelche Anlagen zu spekulieren. Denn nur hochriskante Anlagen können überhaupt solche Renditen erzielen (aber auch nur für einige Jahre) und dabei ist die Verlustmöglichkeit/Totalverlust viel höher, als die Gewinnchance.

Die einzige Möglichkeit die Inflation also langfristig zu umgehen, sind Anlagen welche statt Zinsen einzubringen, Wertsteigerungen erzielen.

Wohlhabende Menschen wissen in der Regel gut bescheid und investieren daher nicht in Geld-in-Geldanlagen wie Rentenversicherungen, Bausparer, Staatsanleihen, Sparkonten etc, sondern nur in Sachwerte. Sachwerte welche vorallem nicht verfallen oder verderben können (bspw. Immobilien verfallen, Holz kann abbrennen oder verderben).

Übrigens, in Deutschland hätte es für das Vermmögen von John. D. Rockefeller, Cornelius Vanderbilt und Andrew Carnegie noch viel schlimmer ausgesehen. Hätten Sie es bspw. in einen Bausparer investiert, dann hätten Sie schon längst einen Totalverlust erlitten. Warum? Ganz einfach, da es in Deutschland alleine im letzten Jahrhundert bereits drei Währungsreformen gab. Alle drei Superreiche hätten also jetzt keinen einzigen Cent mehr. Wie Sie sehen ist keine Geld-in-Geldanlage sicher bzw. dazu geeignet Vermögen zu sichern (geschweige dieses zu erhöhen). Irgendwann kommt immer eine Währungsreform und das Geld, auf dass die Zinsen aufbauen, verliert ständig/kontinuierlich an Kaufkraft (Inflation). Der einzige der an diesem geschäft profitiert sind Staat und Gesellschaften. Sie betreiben damit bestenfalls Nullsummenspielchen.


Oben sehen Sie wie sich das Vermögen bei Geld-in-Geldanlagen verhält, es ging in Deutschland immer wieder verloren. Schlau ist es also, regelmäßig in langfristige Sachwerte zu investieren (vorzugsweise Gold und eventuell Silber). Dumm ist es auf Papierwerte zu vertrauen und auf Anlagen zu setzen welche auf dieses aufbauen. Ganz dumm ist es, das Geld unterm Kopfkissen zu parken😉 Der US-Dollar ist übrigens, eine der ganz wenigen Währungen der Welt welche immer noch existieren, doch auch er ist, wie eindrucksvoll gezeigt,  längst nicht mehr das was er mal war. Er ist eben nur ein Stück Papier ohne Gegenwert und er wird unweigerlich, wie übrigens jede andere Papiergeldwährung auch, zu seinem Ursprungswert null zurückkehren. Die einzige Währung der Welt welche einen natürlichen inneren Wert hat und nie entwertet oder durch Inflation vernichtet werden kann, ist und bleibt Gold! Sie können sich dafür immer noch die selben Dinge in Gramm kaufen wie bereits vor mehreren hunderten von  Jahren.

Last not least, wo wir doch gerade bei den Superreichen der Superreichsten waren, eventuell haben wir auf der Welt bald die ersten Billionäre und das nicht weil die Menschen oder die Reichen immer reicher werden, sondern weil das Geld still und heimlich verfällt.😉 Denken Sie daran, damals gab es noch keine Milliardäre und trotzden waren viele Millionäre reicher als heutige Multimilliardäre.

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