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Klug sparen zahlt sich langfristig aus

Drei Sparer, alle 18 Jahre alt, sparen bis zu ihrem 68ten Lebensjahr in unterschiedliche Anlageformen, der eine regelmäßig steuerfrei in Gold, der andere steuerpflichtig in den Aktienindex (DAX) und ein anderer in Lebensversicherungen bzw. deren jetzigen geförderten Ableger Rürup und Riester. Wir wollen Ihnen hiermit aufzeigen, wie unterschiedlich sich die eingezahlten Gelder im Verlauf von 50 Jahren entwickelt haben, wenn man in die Vergangenheit schaut.

Anleger 1-Goldanleger:

Der Goldanleger hat im Jahre 1960 20.000 Euro einmalig in Gold getauscht und spart zudem monatlich 100 Euro in Gold. Im Jahre 2010 hat er daraus 1095472 Euro erzielt.

Anleger 2-DAX-Anleger:

Der DAX-Anleger investierte im Jahre 1960 ebenfalls 20.000 Euro und sparte zudem monatlich jeweils 100 Euro. Dadurch erzielte Sparer 2 inklusive Dividenden nur 487369 Euro (vor Steuern). Nachsteuerergebnis? Da von dem Zinsertrag (407369 Euro) knapp 30% an den Staat gehen inklusive Depotkosten, Verwaltungsgebühren, bleiben somit noch circa 365158,30 Euro übrig.

Sparer 3-Riester, Rürup, Lebensversicherungen

Da diese Sparanlagen eine Rendite weiter unter der des DAX’s erzielen und mittlerweile nur noch einen Garantiezins von 2,25% (übrigens, nicht auf die gesamte eingezahlte Summe, sondern nur auf den Sparanteil) weiter unter den der offiziellen Inflation erzielen, möchten wir diese Sparvernichtungsanlagen hier nicht näher betrachten. Auch sind diese Anlagen in unseren Augen keine langfristigen Vermögenserschaffungsanlagen, da nach dem Ableben des Einzahlers das gesamte Vermögen an die Gesellschaften fließt oder gar vor der Rente (bei voreiligem Ableben), niemals ausgezahlt wird. Langfristiger Vermögensaufbau (Vermögensübertragung an die späteren Kinder) ist also hier nicht möglich! Scheitert allerdings bereits im Vorfeld an der schlechten Rendite. Zudem sind diese Anlage keine Sachwerte und können somit jederzeit komplett wertlos werden.

Fazit:

Die Anlageform des Sparer 3 scheitert im Vorfeld aus, sodass nur die Anlagen von Sparer 1 und Sparer 2 zu Betrachtung übrig bleiben. Sie sehen, dass das oberste Ergebnis des Goldsparers mit durchschnittlich nur 2% höherer Wertsteigerung als der Aktienindex ein nahezu 3 mal so hohes Ergebnis erzielt hat. Die Wertsteigerung beim DAX lag die vergangenen 50 Jahre bei circa 5,5% pro Jahr (500 auf 7000), Gold bei circa 7,5% (40 auf 1488 die Unze gerechnet). Und wie schaut es mit Ihnen aus: Hätten Sie lieber aus 80.000 Euro 365158,30 Euro erzielt –Sparer 1 oder lieber über eine Million 1095471 Euro – Sparer 2?

Und so könnten Ihre Ersparnisse für Sie zukünftig arbeiten:

Sparer 1 investiert sein gesamtes erzieltes Geld nun auf ein Festgeldkonto und erhält auf seine 365158,30 Euro jährlich (bei 4%) 14606,33 Euro, d.h. pro Monat 1217,20 Euro. Nach Steuern bleiben circa 900 Euro monatlich übrig. Das Geld reicht gerade zum überleben, seinem Kind kann Sparer eins weder bei der Bildung noch bei der Altersvorsorge unterstützen.

Sparer 2 lässt sich 900.000 Euro auf’s Festgeld auszahlen und erzielt dadurch jährlich (bei 4%) 36.000 Euro. Dies sind pro Monat circa 3.000 Euro an Zinsen und nach Steuern circa 2.200 Euro. Die 195.472 Euro (in Gold) lässt er auf seinem Goldkonto und erhöht dieses zusätzlich mit nur 100 Euro pro Monat regelmäßig. Seinem jetzt 18 jährigen Kind überträgt Sparer 2 bei seinem Tode dieses Goldsparkonto. Sparer 2 klärt seinen Sohn darüber auf, niemals das Grundkapital auf dem Goldkonto anzurühren. Zudem sagt er weise Worte wie „das Währungen und Regierungen kommen und gehen“ und nur „Gold beständig bleibt“.

Sein Kind verfügt also bereits mit 18 Jahren über ein Golddepotstand von knapp 200.000 Euro. Wenn sein Sohn weiter regelmäßig hundert Euro in seine Altersvorsorge einzahlt und die Wertsteigerung wiederum „nur“ bei 7,5% pro Jahr liegt (wie von 1960 bis 2010), dann wird sein Sohn aus diesem Vermögen circa 7872113 Euro erzielen (knapp 10 Millionen). Und da sein Sohn nicht mehr zwingend arbeiten muss und nach dem Tode des Vaters zusätzlich die Renditezahlungen vom Festgeldkonto erhält, wird er die monatliche Sparrate von nur 100 Euro nicht einmal mehr selber aufbringen müssen.

Sie sehen wie „finanzielle Freiheit“ Wohlstand geschaffen und gleichzeitig erhalten werden kann. Bei Lebensversicherungen, Rürup, Riester usw. erhalten Sie nicht nur eine schlechte Rendite, sondern spätestens mit Ihrem Ableben müssen Ihre Nachfahren (Kinder) wieder bei null anfangen. Wer richtig spart und mit dem Geld sorgfältig umgeht, der kann relativ leicht Vermögen schaffen und es vor allem für nachfolgende Generationen bewahren. Mit Gold sind Sie jederzeit auf der sicheren Seite, ganz egal ob hohe Inflation, Deflation oder eine Währungsreform auf Sie zukommt. Je höher Ihr Goldschatz, umso sicherer ist Ihre finanzielle Freiheit und der Ihrer nachfolgenden Generationen.

PS: Sofern Sie sich auskennen, sind natürlich zusätzliche Diversifikation von Festgeld auf Sachwerte bspw. Immobilien vorzuziehen, denn auch Festgeldvermögen ist und bleibt durch Inflation und Währungsreformen gefährdet und kann somit jederzeit entwertet werden. Gerade in Krisenzeiten sollten Sie daher einen höheren Anteil zur Absicherung in Goldwährung umschichten.

Kategorien:Richtig investieren
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