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Spanien wird den Rettungsschirm sprengen

Erst Irland, dann Griechenland, jetzt Portugal und schon bald Spanien. Spanien ist allerdings nicht annähernd vergleichbar mit den bisherigen „kleinen“ Rettungsschirmen, sondern Spanien könnte der letzte Dominostein sein, der das Fass endgültig zum überlaufen bringt. Noch hört man wenig in den Mainstreammedien über Spanien. Ganz im Gegenteil, die Deutsche Wirtschaft brummt, der Jobmotor läuft super und jeden Tag eine hübsch servierte Meldung nach der anderen. Will da etwa jemand vor dem Fußvolk, welches sich allgemein gern vom Fernseher berieseln lässt und generell zu faul ist über den Tellerrand hinaus zu schauen, die Wahrheiten verbergen oder gar das Volk wissentlich ablenken? Fakt ist, die Wirtschaft in Deutschland hat nicht mal annähern das Vorkrisenniveau erreicht und Fakt ist auch, das alle Beträge in Euro gerechnet werden und der Euro vor 3 Jahren noch circa 15% mehr Kaufkraft hatte. Fakt ist zudem, dass der Euro so dicht an Messersschneide steht, wie selten zuvor. Wenn Spanien fällt, dann könnte dies alleine schon der Todesschlag für den Euro bedeuten und selbst wenn man den Rettungsschirm dann nochmal erhöhen sollte und Deutschland und andere Nationen noch mehr mit in den Schuldenstrudel gepresst werden, selbst dann werden schnell weitere Dominosteine wie Italien und Belgien mit unter gehen und dann? Wenn der Euro dann nicht platzt, dann wird alleine Deutschland so tief als Geldgeber in der Kreide stehen, das es selbst zum Rettungskandidaten mutieren wird. Zuvor werden allerdings noch einige andere Staaten fallen, bis irgendwann, nach ständiger Reanimation und allen Dopingmitteln zum trotz, pardon, ich meine natürlich Finanzspritzen, auch dem letzten starken Land die Luft ausgeht. Und dann? Und dann spätestens kommt mit einem Donnerschlag eine Währungsreform. Man wird den treudummen Menschen sagen, welche mal wieder so auf die Politik vertraut haben, man hätte alles versucht aber der Euro war nicht zu retten. Die Leute welche Geld-in-Geldanlagen besitzen (bspw. Riester, Rürup, Bausparer, Lebensversicherungen, Festgeld, Anleihen etc.), werden mal wieder ihre kompletten Ersparnisse verlieren, wie bereist drei mal im letzten Jahrhundert geschehen und selbst Sachwertbesitzer wie bspw. Aktienbesitzer und Immobilienbesitzer werden einen Teil ihres Vermögens abführen müssen (siehe in der Geschichte „Lastenausgleichsgesetz“). Zudem wird es wohl für einige Monate keine Währung geben. Der Goldpreis wird sich im Wert, wie 1945 bis 1948 vertausendfachen. Für eventuell nur 5 bis 10 Gramm bekommt man ein Haus und kann sich für einige Gramm ganze Straßenzüge kaufen. Andere Sachwertbesitzer werden Handlungsunfähig bleiben, denn nicht nur dass die Börsen geschlossen sind, sondern niemand kann Geld in ein Haus tauschen, also ein Haus verkaufen und selbst wenn es theoretisch möglich wäre, würde das Geld schneller wertlos werden, als man sich dafür etwas kaufen könnte. Nur die Besitzer mit kleinen Barren werden dann Handlungsfähig bleiben und zudem vor Besteuerung oder Enteignung sicher sein (vorausgesetzt natürlich, das Gold wurde registrierungsfrei erworben und anonym gelagert). Mehr Infos zur aktuellen Situation Spaniens unter:  http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,746304,00.html

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Kategorien:Staatsverschuldung
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