Archiv

Posts Tagged ‘Finanzkrise’

Dafür gibt die BRD/unser Staat das meiste Geld aus

Wollten Sie auch schon immer mal wissen für was unser Staat/ BRD das meiste Geld ausgibt? Hier sehen Sie eine interessante Grafik zu den Bundausgaben von 1972 im Vergleich zu 2007. Interessant dabei ist vorallem, wo sich die höchsten Kostenexplosionen entwickelt haben. Alleine die Kosten für Zinsen machten im Jahre 2007 bereits nahezu soviel Geld aus wie die Kosten für den Arbeitsmarkt. Zur Info: Zinsen sind Gelder welche nur dazu gezahlt werden um den Zins zu bedienen. Dabei wurde also noch kein Cent der Schulden überhaupt zurück gezahlt. Im Jahre 2010 waren die Zahlungen für Zinszahlungen bereits wesentlich höher als die Zahlungen für den Arbeitsmarkt.

Ausgaben BRD 1972

Ausgaben BRD 1972

Staatsausgaben 2007 BRD

Staatsausgaben 2007 BRD

Die höchsten Kostensteigerungen ergeben sich aus dem Arbeitsmarkt (0,2% auf 15,2%) und aus den Zinsen (2,5% auf 14,7%). Mittlerweile übersteigen die Kosten für Zinszahlungen die Kosten des Arbeitsmarktes und werden bei weiterer Entwicklung selbst die Kosten der Renten übersteigen. Man sieht daran mal wieder welches Problem die Industriestaaten weltweit haben, es sind in erster Linie nicht die Kosten für Rentner oder für den Arbeitsmarkt, sondern die ausufernen Schulden. Hier können Sie sich eine beeindruckende Grafik zu der Schuldenentwicklung der BRD anschauen.

Staatsverschuldung BRD

Staatsverschuldung BRD

Die Schuldenkrise gibt es also nicht erst seit der jüngsten Finanzkrise, sondern das Verschuldungsproblem hat sich bereits in der Vergangenheit kontinuierlich weiterentwickelt. Egal ob die Konjunktur gut lief oder schlecht, die Staaten haben sich munter immer weiter verschuldet.

In jeder anderen Industrienation, egal ob USA oder Japan, werden Sie ein ähnliches Bild vorfinden. Es ist ein weltweites Problem (Grafik):

So hat sich die weltweite Verschuldung seit 1996 entwickelt

So hat sich die weltweite Verschuldung seit 1996 entwickelt

Einige Ökonomen sind daher der Meinung, das allein durch den Zins (Zinsen können nur entstehen wenn woanders Schulden entstehen), das jetzige Wirtschaftssystem in einem Bankrott enden muss, d.h. der Staat wird sich durch Inflation oder Währungsreform von seinen Schulden lösen und der Papiergeldsparer (bspw. LV’s, Bausparer, Anleihen, Festgeld, Riester, Rürup etc.) wird seiner Ersparnisse beraubt/enteignet.

Advertisements

War die Finanzkrise von langer Hand geplant?

War die Finanzkrise von langer Hand geplant?

Letztens gab es hierzu einen interessanter Artikel in der Zeitschrift „Welt der Wunder“:

„Fast jeder kennt bestimmt die Wissenssendung auf RTL 2 „Welt der Wunder“. Hierzu gibt es auch eine Zeitschrift welche letztens über die FED (Federal Reserve) einen interessanten Artikel schrieb. Der Artikel nannte sich „War die Finanzkrise von langer Hand geplant?“

Es wäre der größte Finanzskandal der Geschichte. Bei einer Anhörung durch den Kongress gab die Generalinspektorin der US-Notenbank Federal Reserve zu, keine Ahnung vom Verbleib von acht Milliarden Dollar zu haben, die Firmen und Banken vor der Wirtschaftskrise schützen sollen. Nach Ansicht von Experten ist diese Ahnungslosigkeit nur gespielt. Die Weltwirtschaftskrise sei nicht vom Himmel gefallen, sondern von der FED, der mächtigsten Bank der Welt, ausgelöst worden. Sie entscheidet, wie viele Dollar gedruckt werden. Indem sie ständig mehr Geld in den Markt pumpt, destabilisiert sie ihn. Doch welches Interesse hat eine Zentralbank daran, der eigenen Währung zu schaden? Im Gegensatz zur EZB ist die FED eine reine Privatbank. Sie druckt den Dollar und wird dafür vom Staat bezahlt. Und sie entscheidet über die Höhe des Zinses. Und der fällt. Um die alten Schulden zu bezahlen, müssen sich Unternehmen und Sparer mehr Geld leihen. Die riesigen Mengen neuen Geldes und die niedrigen Zinsen verführen zu immer riskanteren Anlagen. All das ist im Sinne der FED. Ihr Ziel könnte es sein, eine globale Krise auszulösen, um zum Spottpreis Aktien von Spitzenfirmen aufkaufen zu können und so Amerikas wirtschaftlichen Vormarsch zu sichern. 700 Milliarden Dollar pumpt die FED jetzt in den Geldmarkt. Kritiker warnen, dass diese Geldmengen zur Hyperinflation führen, die alle Spareinlagen vernichtet.“

Kategorien:Insiderwissen Schlagwörter: