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Deutschen sparen monatlich 185 Eurot

Deutschen sparen monatlich 185 Euro

Der Deutsche spart monatlich circa 185 Euro. So die Studie einer Umfrage von Volks- und Raiffeisenbanken. Gerne würden sogar ein Drittel mehr zurücklegen. Das Problem, fast alle sparen falsch!!! Wer bspw. 10 Jahre sein Geld einfach unterm Kopfkissen spart, verliert bereits über 1/3 an Kaufkraftwert (offizielle durchschnittliche jährliche Inflation 3,1%). Realistischer dürften es allerdings nach 10 Jahren 1/2 an Kaufkraftverlust sein (wahre und gefühlte Inflation circa 5% im Jahr).

Hier ein Beispiel dazu, warum sich viele nahezu arm sparen:

Stellen Sie sich vor Sie möchten sich eine Wohnung kaufen für nur 100.000 Euro. Sie möchten diese Wohnung cash bezahlen und sparen dafür zwanzig Jahre lang jeweils 417 Euro pro Monat. Nach zwanzig Jahren werden Sie feststellen dass Sie diese Eigentumswohnung gar nicht mehr für 100.000 Euro bekommen, sondern circa (3,1% mal 20=62%) 62% mehr für die Wohnung bezahlen müssen, nämlich genau 162.000 Euro. Und in diesem Beispiel gehen wir nur von der offiziellen Inflation aus, welche ich sage es immer wieder gerne, genauso verfälscht ist wie die offiziellen Arbeitslosenstatistiken. Stellen Sie sich nur einmal vor, diese würde die nächsten Jahre bei 5% liegen, dann zahlen Sie bereits das Doppelte. Würde bedeuten, dass Sie nach zwanzig Jahren nochmal zwanzig Jahre weitersparen könnten und dann letzendlich wieder bei null anfangen würden. Anders könnte man auch sagen, dass auf Ihre erarbeitete Leistung eine heimliche Steuer erhoben wurde. Eigentlich egaler, pardon, legaler Betrug, denn Geld erfüllt offiziell drei Hauptfunktionen:

1. Tauschmittel

2. Recheneinheit

3. Wertaufbewahrungsmittel

Und jetzt überlegen Sie einmal eigenverantwortlich, ob Geld, selbst bei „nur“ einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 3,1%, als Wertaufbewahrungsmittel angesehen werden kann. Nur der dumme Bürger spart in Geld, denn hier ist eine heimliche Abzocke/Steuer im System. Geld hat immer eine Schuld und für die Schulden muss der Bürger bürgen. Selbst die meisten Sparkonten oder Geld-in-Geldanlagen können nicht einmal diesen jährlichen Inflationszins von 3,1% jährlich ausgleichen, denn die wenigsten Anlagen erwirtschaften eine Rendite oberhalb von 3,1%, noch dazu kommen Abgeltungssteuer, welche den Zins noch einmal verringert. Da in den kommenden Jahren durch die immens gewachsende Geldmenge (durch die Fiskalpolitik der Staaten) die Inflation enorm ansteigen wird, ist in den kommenden zwanzig Jahren mit einer Geldentwertung zu rechnen, welche heute noch nahezu undenkbar ist. Und selbst eine Abwertung des Euros ist nicht mehr auszuschließen. So kann es bspw. durchaus sein, das in einigen Jahren eine neue Währung kommt und alle Ersparnisse von heute auf morgen 1:2 oder noch schlimmer umgetauscht werden. Der Bürger wird für die enormen Staatsschulden, so wie bereits für Griechenland, bürgen müssen, die Frage ist nur noch in welcher Höhe diese kalte Steuer „Inflation“ sein wird oder ob gar ganz plötzlich das Bürgen durch Geldentwertung einsetzt. Nun, bürgen tun wir bereits alle mehr als genug (zumindest der der so naiv ist und in Geld spart) aber die kommenden Jahre werden wohl alles bisherigen Jahre nochmal in den Schatten stellen. Bankenrettung, Griechenlandrettung, mal sehen für was wir in Zukunft noch hinhalten werden, eventuell Spanien, Portugal, Italien, Irland oder für gleich alle zusammen? Ausschließen kann man nichts mehr und daher ist mittlerweile auch die Frage angebracht, wie lange dieses Spiel noch gut gehen soll. Denn die Schulden müssen immer irgendwann bedient werden!!!

Wie dem auch sei, wenn Sie sinnvoll und längerfristig sparen möchten, dann tun Sie es bloß nicht in Papierschnipseln/Papiergeld, sondern sparen Sie Ihre inflationierende Moneten bzw. tauschen Sie diese rasch um in die einzige werteerhaltenden Währung „Währungsgold“. Gold kennt keine Inflation und ist selbst im Falle einer Währungsreform jederzeit in andere Währungen umtauschbar. Sehen Sie es einfach als die härtere Währung an. Gold kennt keine Schulden und somit gibt es auch hier keine Korrigierung der Kaufkraft, Papiergeld hingegen baut auf Schuldgeld auf und da sich der Staat immer mehr verschuldet und bspw. in Deutschland jeder Bürger mit bereits über 20.000 Euro in der Kreide steht, muss das Geld weiter nach unten abgewertet werden.

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Die Enteignung wird eingeleitet

September 17, 2009 1 Kommentar

Zum 31.10.2009 treten neue AGB deutscher Banken in Kraft. Einige von Ihnen/euch haben sicherlich auch schon entsprechende Briefe von den betreffenden Banken erhalten.

Begründet werden dies Veränderungen mit der Durchsetzung der europäischen Zahlungsdienstrichtlinien.

Zum Inhalt, insbesondere zum Thema Pfändungsrechte – wir zitieren nachfolgend aus den neuen AGB der Sparkassen.

„Kundeninformation mit Erläuterungen zu den Änderungen unserer Geschäftsbedingungen

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, die Umsetzung der EU-Zahlungsdienstrichtlinie in deutsches Recht erfordert eine umfangreiche Anpassung unserer Vertragsbedingungen. Daher gelten ab dem 31. Oktober 2009 neue Kundenbedingungen. Das betrifft u. a. die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Bedingungen für den Überweisungsverkehr, die Bedingungen für die  SparkassenCard, die Bedingungen für die MasterCard/Visa Card sowie die Bedingungen für das Online-Banking.“

Man beachte nun den folgenden Punkt in den AGB:

„Nr. 21 Pfandrecht, Sicherungsabtretung
(1) Umfang
Der Kunde räumt hiermit der Sparkasse ein Pfandrecht ein an Werten jeder Art, die im bankmäßigen Geschäftsverkehr durch den Kunden oder durch Dritte für seine Rechnung in ihren Besitz oder ihre sonstige Verfügungsmacht gelangen.
Zu den erfassten Werten zählen sämtliche Sachen und Rechte jeder Art (Beispiele: Waren, Devisen, Wertpapiere einschließlich der Zins-, Renten- und Gewinnanteilscheine, Sammeldepotanteile, Bezugsrechte, Schecks, Wechsel,
Konnossements, Lager- und Ladescheine). Erfasst werden auch Ansprüche des Kunden gegen die Sparkasse (z. B. aus Guthaben). Forderungen des Kunden gegen Dritte sind an die Sparkasse abgetreten, wenn über die Forderungen ausgestellte Urkunden im bankmäßigen Geschäftsverkehr in die Verfügungsmacht der Sparkasse gelangen.“

Was bedeutet dies nun im Klartext: Es wird mit diesen neuen AGB die Möglichkeit geschaffen, uns alle zu enteignen! Damit wäre auch das Instrument geschaffen, das den Staat in die Lage versetzt, sich auf legalem Wege am Vermögen seiner Bürger zu bedienen!

In diesem Zusammenhang auch noch ein Hinweis zum Einlagensicherungsfonds: Im „Statut zum Einlagensicherungsfond“  vom Juni 2009 heißt es im § 6, Absatz 10:

„Ein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder Leistungen des Einlagensicherungsfonds besteht.“

Jeder Kommentar erübrigt sich …