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Was wissen Sie über Gold

Die Allgemeinheit weiß nur sehr wenig über Gold und viele wissen nicht einmal warum Gold als wichtigste Wertanlage überhaupt – zu mindestens 10 bis 30% in jedes gesunde Portfolio gehört. Dementsprechend haben meist nur Wohlhabende dieses edle Produkt, welches wie wohl kein anderes auf der Welt für Reichtum, Vermögenserhalt und Freiheit steht.  Was wissen Sie über Gold? Ein interessantes Quiz finden Sie unter folgendem Link: http://www.stern.de/wirtschaft/geld/begehrtes-edelmetall-die-interessantesten-fakten-ueber-gold-1574677-knowledge.html

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Gold – der ultimative Sachwert

Wohlhabende Leute scheuen klassische Papier-Geldanlagen wie der Teufel das Weihwasser und das zurecht, denn mit Geldanlagen ist man nicht nur ständig den Gefahren der Inflation ausgesetzt, sondern kann sogar im Falle einer Währungsreform seine kompletten Ersparnisse verlieren. Reiche Leute setzen also nicht auf Kapitallebensversicherungen, Bausparer, Riester, Rürup, Festgeld, Anleihen oder andere Geld-in-Geldanlagen, sondern investieren komplett in Sachwerte. Davon generell mindestens 1/3 in Gold. Warum der Anteil von Gold bei circa 30% liegt und nicht bei nur etwa 10 bis 20%, wie oft von (selbsternannten) Finanzexperten empfohlen, hat u.a. folgende Ursachen:

Gold als Sachwert in kleinen Barren kann im Gegensatz zu einer Immobilie oder Aktien jederzeit als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Gold ist im Gegensatz zu anderen Sachwerten „jederzeit“ eine gute Anlage, also auch bei „galoppierender Inflation“, Hyperinflation oder sogar bei Deflation. Aktien sind bspw. nur bedingt als Schutz vor Inflation zu empfehlen, denn nur Unternehmen welche die höheren Preise relativ einfach an die Verbraucher weitergeben können, sind hierfür als Inflationsschutz geeignet. Viele Unternehmen werden allerdings spätestens bei einer Hyperinflation Pleite gehen bzw. bestenfalls in schwere Turbulenzen geraten.

Ein weiterer großer Vorteil von Gold ist die Anonymität, vorausgesetzt natürlich man erwirbt physisches Gold registrierungsfrei. So mussten bspw. im Jahre 1948 Immobilien aber auch Aktienbesitzer die Hälfte ihres Vermögens abgeben „Lastenausgleichsgesetz“. Eine Zwangsenteignung also der besser gestellten (wohlhabenden) Bevölkerung.

Doch auch ohne Zwangsenteignung oder kalte Enteignung durch Inflation, hat Gold zudem einen weiteren Vorteil – es ist steuerfrei. Bedeutet, es müssen bspw. weder Abgeltungssteuer auf den Wertzuwachs gezahlt werden, noch Erbschaftssteuer.

Zudem ist Gold im Gegensatz zu bspw. Immobilien wertbeständig, d.h. es unterliegt keinem Verschleiß bzw. Abnutzung. Man kann Gold bspw. heute vergraben und selbst nach hunderten von Jahren wird es noch genauso aussehen wie heute.

Ein weiterer Vorteil ist, das Gold mobil ist und nicht immobil wie bspw. eine Immobilie, d.h. man kann Gold weltweit einfach mitnehmen und einsetzen.

Zudem sollte man bedenken, wie in der Finanzkrise deutlich wurde, dass man in Krisenzeiten weder eine Immobilie noch eine Aktie verkaufen kann, denn Börsen und sogar Banken bleiben dann geschlossen.

Selbst wenn man dann theoretisch Geld für eine Immobilie oder Aktie bekäme (welches sehr unwahrscheinlich ist), würde dieses Papiergeld schneller inflationieren als man sich davon noch etwas kaufen könnte.

Beispiele zu den gerade aufgeführten Punkten, gibt es zur genüge in der Geschichte.

Der Wichtigste Sachwert Nr.1 ist und bleibt also Gold. Nur mit physischem Gold in kleinen Stückellungen ist man jederzeit handlungsfähig. Sofern man noch keine Sachwerte besitzt, sollte man als erstes mit Gold in kleinen physischen Barren anfangen. In jede weiteren Sachwerte kann man später je nach Geschmack umtauschen, bspw. ein Teil des Goldes in Immobilien oder/und in Aktien.

Auf Gold allerdings sollte niemand verzichten, denn nur Gold ermöglicht Freiheitserhaltung, Handlungsfähigkeit und die Bewahrung des Vermögens. Jeder andere Sachwert, außer anonymes Gold,  kann prinzipiell jederzeit durch den Staat konfisziert werden. Zudem beliebig durch Steuern belastet werden. Kein anderer Sachwert, außer Gold in kleinen Barren, ermöglicht Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten. Neben all diesen unschlagbaren Vorteilen und der Vermögensbewahrung, hat Gold zudem als Wertanlage eine Performance hingelegt welche weder DAX, Dow Jones, noch Papiergeldanlagen oder staatlich geförderte Produkte auch nur annähern erreicht haben. Dies sollte allerdings nur als Nebenaspekt erwähnt werden, denn Gold sollte in erster Linie immer noch als das betrachtet werden was es ist – Gold ist die einzig weltweite Währung und der ultimative sichere Hafen zur Vermögenserhaltung!

Quellen:

http://www.wiwo.de/finanzen/wie-sie-ihr-vermoegen-vor-der-inflation-retten-454126/2/

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz

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Inflation und richtiges Investieren

Immer wieder öffne ich die Augen der Menschen, indem ich auf die Inflation hinweise. Ich kenne bspw. viele Menschen welche auf den Zins schauen aber nur die wenigsten achten auf die Inflation. Dabei ergibt sich der Realzins erst durch Zinsen-Inflation=Realzins. Wenn ich also bspw. 3% Inflation habe aber nur 3% Zinsen erhalte, dann erwirtschafte ich damit 0 Kaufkraftsteigerung und plus Abgeltungssteuer sogar eine Kaufkraftverringerung. Da diese Tatsache viele nicht beachten, übersehen nahezu alle Leute, dass Sie mit ihren Zinsprodukten nicht mehr als Negativrenditen erzielen. Erschreckend ist zudem, dass wenn man die Leute nach der Inflation fragt, viele von einer Inflation von 1 bis 2% ausgehen. Dabei liegt selbst die offizielle Inflation (Verbraucherpreisindex) bei über 3%.

Offizielle Inflation

Offizielle Inflation

Allerdings spiegelt die offizielle Inflation nur einen bestimmten Warenkorb wieder und nicht Ihren persönlichen Warenkorb. Also, vereinfacht könnte man auch sagen, was interessiert einen ein fremder Einkaufskorb?! Es sei natürlich denn Sie kaufen sich regelmäßig einen neuen Flachbildfernseher, ein neues Notebook und tauschen dabei regelmäßig die teurer gewordenen Lebensmittel mit den billigsten Lebensmittel aus, so dass Sie bspw. wenn Bananen teurer werden auf Äpfel umsteigen, dann könnten Sie es durchaus schaffen eine persönliche Inflation von „nur“ knapp über 3% zu erzielen. Allerdings gehe ich nicht davon aus dass Sie dies tun, wie ich im übrigen auch nicht, doch wenn Sie genau wissen möchten wie sich Ihre Preise entwickelt haben, dann empfehle ich hierfür ein Haushaltsbuch zu führen um so die Preise zu vergleichen. Interessant ist, das fast alle Deutschen eine gefühlte Inflation von 50 bis 100% haben (seit der Währungsumstellung), denn fast alles ist mittlerweile in Euro genau so teuer wie noch zu DM-Zeiten.

Hier im Übrigen die „wahre“ Inflation auf alle Produkte:

Wahre Inflation

Wahre Inflation

Wie gesagt, kümmern Sie sich weder um die „offizielle“ noch um die „wahre“ Inflation und vergleichen Sie einfach Ihren persönlichen Warenkorb.

Alleine schon an dem fremden Warenkorb – der offiziellen Inflation sieht man, dass Geldanlagen wie Kapitallebensversicherungen und Co mit einem Garantiezins von mittlerweile nur noch 1,75% auf den Sparanteil nichts bringen als Verluste. Doch das ist ja erst die halbe Wahrheit, denn circa 30% der Beiträge gehen in Verwaltungskosten und nur 70% werden verzinst (Sparanteil). Und auch das ist noch gelogen, denn mittlerweile müssen diese Einkünfte ja sogar noch versteuert werden. Ein Geschäftsmodell von dem also nur die vermittelnden Gesellschaften und der Staat profitieren. Und dem noch nicht genug, viele Deutsche denken sogar dass diese Anlagen sicher sind.

Schützen Sie sich vor heimlicher Besteuerung durch Inflation und steigen Sie von unsicheren Zinsanlagen um auf Sachwerte. Sachwert schlägt immer Geldwert! Schon André Kostolany hat dazu eine einfache Richtlinie erstellt:1/ 3 Aktien, 1/3 Immobilien und 1/3 Edelmetalle.

Allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten:

Das Wichtigste sind in erster Linie Edelmetalle in kleinen Stückellungen, mit welchen Sie selbst in Krisenzeiten handlungsfähig sind. Gold wird von allen Edelmetallen immer akzeptiert und ist zudem steuerfrei.

Immobilien sollten nie fremdfinanziert sein, bspw. durch Banken, ansonsten kann die Immobilie schneller wieder weg sein, als man sie erhalten hat. Zudem sollte man bedenken, dass man in Krisenzeiten mit einer Immobilie nichts anfangen kann. Die wenigsten Leute können so oder so direkt in eine Immobilie (ohne Banken) investieren, daher ist hier bspw. ein guter Weg, über Edelmetalle einen persönlichen Schatz anzusparen und dann später einen Teil des Schatzes in eine Immobilie umzutauschen.

Von Aktien halte ich persönlich nicht so viel, nicht nur weil der DAX seit zehn Jahren vor sich hintümpelt, sondern auch weil ich hier momentan keine langfristige Veränderung sehe. In Einzelaktien zu investieren rate ich niemanden, denn dies ist mehr ein Wetten, als ein konservatives anlegen, d.h. die Verlustrisiken sind größer als das Gewinnpotential. Denken Sie bspw. nur mal an die Telekomaktie welche als Volksaktie verkauft wurde.

Selbst die Wertentwicklung in den vergangenen 50 Jahren ist miserabel. Gold hat sich bspw. mehr als doppelt so stark entwickelt und dabei habe ich die Dividenauszahlungen der Aktien bereits einkalkuliert.

In Zukunft, bspw. nach dem großen Crash, welcher unweigerlich auf uns zukommt, kann es durchaus nicht verkehrt sein einen Teil der Edelmetalle in Aktien umzuschichten. In jedem Fall möchte ich damit nur eines aufzeigen.

Der wichtigste Sachwert ist und bleibt Edelmetall. Mit Gold ist man nicht nur, unabhängig der wirtschaftliche Lage, immer in eine profitable Anlage investiert, sondern in kleinen Barren zudem jederzeit handlungsfähig. Gold ist Währung!

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Goldpreis könnte 2013 bis 2015 auf 8.000 US-Dollar steigen

Februar 23, 2011 3 Kommentare

Der Goldpreis hat bereits, alleine in den vergangenen 50 Jahren, alle anderen konservativen Anlagen weit hinter sich gelassen und schlägt sogar um mehr als das doppelte den DAX (Dividende bereits eingerechnet) und ist zudem sogar steuerfrei. Komisch, dass die Medien nicht über diese Entwicklung berichten, nicht wahr? Hat da vielleicht einer kein Interesse daran, dass das Volk auf den Gedanken kommt Gold zu kaufen? Wenn man überlegt wem die Medien gehören und wie hier Geld verdient wird, dann kann man sich schnell diese Frage selber beantworten.  Auch Banken düften kein Interesse am Goldvertrieb haben, denn andere Anlagen bringen bedeutend höhere Provisionen! Und auch der Staat düfte kein Interesse daran haben die Altersvorsorge der Bürger zu vergolden, denn schließlich ist er einer der größten Profiteure von Riester, Rürup und Lebensversicherungen, da die vermittelnen Gesellschaften Staatsanleihen aufkaufen müssen. Würden mehr Bürger in alternative Wertanlagen investieren, könnte der Staat schnell Probleme bekommen günstige Kredite zu erhalten.

Doch egal wie hoch Gold auch steigt, Menschen welche regelmäßig in dieses edle Metall investieren, tun es hauptsächlich nicht aus spekulativer Absicht, sondern tauschen in erster Linie deshalb regelmäßig Papiergeld in Goldwährung weil sie in weiser Voraussicht den sichersten Hafen der Welt in ihren Händen halten. Denn nur mit Gold in Kleinststückellungen ist man optimal auf jede beliebige Krise vorbereitet und vor allem (und das ist das Wichtigste) jederzeit handlungsfähig. Mit einer Aktie oder einer Immobilie oder selbst mit großen Goldbarren, ist man in Krisenzeiten genauso arm dran, wie ohne dieses Portfolio, denn niemand wird einem Geld umtauschen können/wollen und/oder umgetauschtes Geld wird schneller im Wert verlieren (inflationieren) als man sich davon etwas kaufen kann. Als Goldexperten wissen wir zudem, das Gold besonders in einer Krise eine exponentielle Wertsteigerung hinlegt. Nur sehr wenige wissen bspw. das man sich von 1945 bis 1948 für nur drei bis 5 Gramm Gold eine Villa kaufen konnte oder für circa 2 Gramm Gold einen Mittelklassewagen. Trotzdem wird es Sie sicherlich mehr als freuen, das Gold auch in den nächsten Jahren eine beeindruckende Performance hinlegen und jede andere klassische Vermögensanlage weit in den Schatten stellen wird.

Mehr Infos zum Goldpreis in den nächsten Jahren unter folgendem Link:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15452

Rohstoffpreise explodieren trotz anhaltend lahmender Konjunktur

Rohstoffpreise explodieren trotz anhaltend lahmender Konjunktur

Obwohl die Weltwirtschaft vor sich hintümpelt sind die Rohstoffpreise gravierend in die Höhe geschnellt. Im Dezember wurden so teilweise neue Rekordstände erreicht. Der Index des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts erhöhte sich für alle Rohstoffpreise um sagenhafte 9,4 Prozent (in Euro) in innerhalb eines Monats. Damit erreichte der Preisindex übrigens den höchsten Stand des Jahres.

Im gesamten Jahr erhöhten sich die Preise um insgesamt atemberaubende 31 Prozent. Die Rohstoffe außerhalb des Energiesektors, etwa  NE-Metalle wie Zink, Kupfer und Blei oder Agrarrohstoffe, verteuerten sich seit Januar (2010) sogar um unvorstellbare 41 Prozent.

Dies ist übrigens einer der weiteren Gründe (neben der drastischen Verschuldung und der Papierschwämme) warum auf uns unweigerlich eine stark ansteigende Inflation zukommen wird (Geldentwertung). Die erhöhten Preise werden bei bspw. Nahrungsmittel, Heizöl und Benzin an den Konsumenten weitergegeben. Dieses Szenario wird sich durch die mittlerweile viel zu große Weltbevölkerung und durch den ständig steigenden Energiehunger enorm zuspitzen. Keine guten Zeiten also um auf Zinsen zu setzen, denn die Inflation wird jeden Zins wegfressen. In China wird dem Volk mittlerweile bereits im Fernsehen empfohlen in Gold zu investieren und selbst die Regierung stößt große Dollarbestände ab und investiert zunehmend in Gold und Sachwerte. In Deutschland werden dem Volk doch tatsächlich immer noch Papierwerte wie LV’s, Riester, Rürup und Co empfohlen (der Staat tut dies aus egoistischen Gründen um sich günstig Kredite zu besorgen). Eine Entwicklung die sich zukünftig rächen wird, spätestens dann wenn die Karten neu gemischt werden und es auf Sachwerte ankommt.

Sehen Sie hier eine interessante Bilderserie zu Rohstoffen um die mittlerweile Firmen kämpfen:

http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/fotostrecke-58075.html

Interessant ist dabei übrigens, das Gold nicht erwähnt wurde, obwohl es sowohl in der Industrie wie auch in der Medizin, aufgrund einzigartiger Eigenschaften, nicht wegzudenken ist und nicht substituiert werden kann. Von der Schmuckindustrie und als das Anlagemetall überhaupt, ganz zu schweigen. Selbst die Zentralbanken kaufen mittlerweile wieder Gold ein. Hat da etwa jemand kein Interesse daran dass die Bürger zu viel Gold kaufen? Wie auch immer, unter folgendem Link finden Sie die von 1996 prognostizierten Förderreichweiten von Gold (Quelle: Wiki): https://goldsparplan.files.wordpress.com/2011/02/goldfc3b6rderreichweite.jpg

Renditeversprechen/Prognosen und Realität

Ein durchschnittlicher Anleger lässt sich zu gerne die hübschen Hochglanzbroschüren des Bankers oder eines Finanzvertreters präsentieren und glaubt gerne die optimistischen Szenariorechnungen bezüglich der Renditeerwartungen. Und mindestens genauso gerne glaubt er dabei auch noch, dass es nahezu null Ausfallrisiko bei diesen schön präsentierten Anlageformen gibt. So habe ich vor kurzem mit einem Vertriebler gesprochen, welcher noch vor 15 Jahren seinen Investoren erzählt hat, dass es nichts Besseres und sicheres gebe als in den DAX und Dow Jones zu investieren. In einem hat er teilweise recht, diese Anlageform ist relativ sicher, da es Sachwertanlagen sind und sie somit (unabhängig des Papierwertes) nicht komplett wertlos werden können (Inflation oder Währungsreformen), ganz im Gegensatz zu Festgeld, Bausparer, Lebensversicherungen, Anleihen, Riester, Rürup und CO. Allerdings kann natürlich auch hier bspw. im Falle der Pleite der Fondsgesellschaft das Vermögen komplett verloren gehen.

Doch was seine Prognoserenditen betraf, welche er mit mindestens 8 bis 12% pro Jahr bezifferte (wo auch immer er diese Zahlen her hatte), so war er dabei, dezent formuliert, mehr als optimistisch. Denn, wie schaut die Realität aus? Der DAX hat seit seiner Einführung zuzüglich Dividende gerade mal knapp über 5% jährlich erzielt und auch der Dow Jones sieht nicht viel besser aus. Dabei habe ich übrigens noch gar nicht den Kaufkraftverlust des Dollars einberechnet, wodurch die wahre Entwicklung des Dow Jones ein sogar noch traurigeres Bild, als die des DAX, repräsentieren würde. Doch bleiben wir beim DAX, denn ich möchte diesen Artikel nicht zu komplex machen (sehen wir also mal von zusätzlichen Währungstauschrisiken ab).

Selbst beim DAX wird der Verbraucher zur Genüge geblendet, denn kaum jemand wird dabei vermittelt bekommen welche „wahre“ Rendite, nach Abzug von Verwaltungsgebühren und Steuern, an Gewinn tatsächlich übrig bleibt. Dieses wäre den Beratern nicht nur viel zu aufwendig, sondern vor allem würde es ein ganz anderes Bild liefern, als das was auf den hübschen Hochglanzbroschüren zu finden ist. So müssen die meisten Anleger, welche bspw. ihr Kapital in einen DAX-Fond oder DAX-Fond-Sparplan anlegen, mit durchschnittlich etwa  5% Verwaltungsgebühr pro Jahr rechnen. Im Falle einer Wertsteigerung, muss der Investor also bereits so schon mit weit über 1/3 Abzug rechnen. Dies bedeutet, konservativ gerechnet, das bei einer durchschnittlichen Rendite von jährlich 6% (hier bin ich nun auch mal wieder übertrieben optimistisch) real nur noch circa (25% Abgeltungssteuer, 5% Verwaltungsgebühr, + Soli und eventuell Kirchensteuer) 4,02 % Rendite an den Anleger ausgezahlt werden. Wenn man bedenkt dass die „offizielle“ Inflation in Deutschland bei über 3% im Jahr liegt, dann wird man verstehen warum an diesem Geschäft generell nur einer profitiert, nämlich Banken und Vermittler.

Mein Tipp: Lassen Sie sich also nie von schicken Formularen blenden, sondern gucken Sie nur darauf was nach Steuern übrig bleibt. Eines steht fest, es gibt keine andere konservative Anlage welche genügend Rendite einbringt und dabei gleichzeitig sicher genug ist, um damit beruhigt zu sparen, geschweige für die Altersvorsorge vorsorgen zu können. Investitionen in den DAX und Dow Jones sind dabei immer noch besser als hochriskante und zugleich unrentable Papiergeldanlagen wie Bausparer, Lebensversicherungen, Festgeld, Anleihen, Riester, Rürup und Co. Ganz zu schweigen davon, das viele dieser eben erwähnten Anlagen sogar generell ein Minusgeschäft darstellen (damit meine ich nicht unbedingt bei vorzeitiger Auflösung, sondern alleine schon aufgrund der niedrigen Rendite welche oft unter der Inflation liegt). 

Es gibt nur eine ultimative Anlage – welche 100% sicher ist und weder auf Papierwerte, noch auf das Vertrauen eines Unternehmens angewiesen ist, es ist und bleibt die älteste Anlageform der Welt, nämlich Gold. Gold hat sich in den letzten 50 Jahren circa dreimal so stark entwickelt wie DAX und Dow Jones. Gold benötigt auch kein ewiges Wachstum um Wertsteigerung zu erzielen, sondern wird langfristig aufgrund natürlicher Ökonomie (Angebot und Nachfrage) immer wertvoller. Übrigens, ist unendliches Wachstum alleine schon aufgrund natürlicher Ressourcenbegrenztheit nicht möglich.  Zudem ist Gold unabhängig von der Politik und von zukünftigen Steuererhöhungen. Also, ganz egal ob es zukünftig 30% oder 50 Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge oder ob gar neue Steuern erfunden werden, Gold ist als offizielles Zahlungsmittel absolut steuerfrei. Übrigens fällt beim Kauf von Gold auch keine Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) an. Wer noch höhere Wertsteigerungen erzielen möchte, der muss zocken und alles auf eine Karte setzen! Ob ein Glücksspiel/Wetten eine vernünftige Altersvorsorge darstellt, diese Frage kann sich jeder mit gesundem Menschenverstand selber beantworten.

Beachtlich, nur alleine um die Goldwertentwicklung (der letzten 50 Jahre) zu schlagen, müsste man mittlerweile ein Vorsteuerergebnis von mindestens 11% pro Jahr erzielen.

Keine Anlage der Welt, weißt eine solch beachtliche Performance über so lange Zeiträume auf wie Gold!

Erwarten Sie allerdings nie eine Empfehlung für Gold, denn in Zeiten Privaten Fernsehens und Medienberichterstattung, werden Sie, ganz egal wie lukrativ Gold auch ist und zukünftig sein wird, nie eine Empfehlung hierfür erhalten und ebenso weder von Ihren Bankberater, noch von Ihrem Finanzberater, denn Gold ist einfach nicht annähernd so lohnenswert in den Provisionen ,wie teils hochriskante (denken wir nur mal an Lehman Brothers), Papiergeldanlagen!

Heizen wird bis zu 50% teurer

Für 2010 drohen saftige Nachzahlungen an den Gasversorger. Noch höher fallen dabei die Ausgaben für Ölheizungen aus. Haushalte mit Gasversorgung müssten demnach mit Mehrkosten von circa 5% rechnen, so die Info laut toptarif.de . „Auf einen Durchschnittshaushalt entfallen so zusätzlich circa 53 Euro“, erklärt Daniel Dodt vom Verbraucherportal. Noch bedeutend gravierender sieht es für die Ölverbraucher aus, weil dort die Preise besonders stark in die Höhe schnellten. Demnach kommen auf die Bundesbürger für 2010 bei der Heizkostenabrechnung ihrer Ölheizung circa 30 bis unvorstellbare 50% Mehrbelastung hinzu. Auch der relativ halte Winter macht einen kleinen Teil der hohen kosten aus, da sich der Heizenergieverbrauch von Oktober bis Dezember um durchschnittlich circa 20 Prozent im Bundesdurchschnitt zum Vorjahreszeitraum erhöhte. Den Großteil der steigenden Kosten macht allerdings das rekordverdächtig teure Öl aus, welches aufgrund natürlicher Ressourcen langfristig nur teurer werden kann. Dumm für den Verbraucher, gut für den Investor. Übrigens, auch Gold ist eine endliche Ressource, welche aufgrund natürlicher Ökonomie (Angebot und Nachfrage) langfristig nur eine Richtung kennt.