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Posts Tagged ‘Inflation’

Sparbuch bleibt beliebt

Wenn man sich selbstständig mit der Altersvorsorge beschäftigt und zudem seinen gesunden Menschenverstand einschaltet, würde wohl niemand mehr in Papiergeldanlagen investieren (wie u.a. LV, Bausparer, Lebensversicherungen, Festgeld, Riester, Rürup und Co).

Zum Glück, zumindest für die Banken, tut dies anscheinend wohl kaum einer, denn nur so lässt sicher erklären, dass über 52 Prozent der Deutschen ein Sparbuch zur Ansparung der Rente benutzen, so das Marktforschungsinstitut TNS Intranet.

Liebe Leser, sofern sie regelmäßig meinen Blog lesen, wissen sie, dass ein Sparbuch mit Abstand die schlechteste Anlage ist welche es gibt. Nicht nur dass die Zinsen sehr unattraktiv sind und nichtmal die Inflation ausgleichen, sondern der Sparer verliert hierbei sogar real seine Kaufkraft. Doch dem nicht genug, auch im Bezug auf die Sicherheit ist diese Art der Anlage alles andere als sicher und da nützen auch nicht die Versprechen der Bundeskanzlerin, welche man im Übrigen stark anzweifeln sollte. Denn egal welche Währung wir haben, es ist lediglich ein Versprechen, ein Versprechen morgen noch akzeptiert zu werden. Die älteren Generationen sind noch gut mit den Worten Inflation und Währungsreform vertraut, die jüngeren kennen so etwas nicht. Die ältere Generation hat noch erlebt, wie schnell Geld zu seinem Ursprungswert null zurückkehren kann und was das für Sparkonten und andere Papiergeldanlagen bedeutet.

Immerhin, eines fällt auf, nämlich dass immer mehr Leute meckern und sich darüber aufregen, dass alles teurer wird aber warum es teurer wird und was das auch für das Sparen und die Altersvorsorge bedeutet, darauf kommen nur sehr wenige Menschen. Die älteren Menschen haben diese Zeiten erlebt und sie wundern sich nicht über bestimmte Ereignisse. Einige dieser Menschen haben nicht nur erlebt wie Versprechen der Regierungen immer wieder gebrochen wurden, sondern sogar so furchtbare Zeiten, in denen sich Menschen sprichwörtlich abschlachteten (2. Weltkrieg). Diese Generation wundert sich bspw. nicht besonders über einen erneuten Krieg, denn sie haben am eigenen Leibe erlebt zu was der Mensch fähig ist und genauso haben sie erlebt, was man von Versprechen der Regierungen zu halten hat. Diese Leute sind durch schmerzvolle Erfahrung am eigenen Leibe weise geworden.

Doch viele jüngere Menschen kennen diese Zeiten nicht und redeten so wie damals unsere heute älteste Generation. Bis auch die heutige Generation wieder eines besseren belehrt werden wird, nämlich, dass der Bürger letztendlich immer für die Staatsschulden bürgt. Daher, Leute welche Papiergeldanlagen besitzen, werden schon heute durch Inflation  regelmäßig enteignet und ihrer Ersparnisse beraubt und spätestens nach der kommenden Währungsreform einen erneuten Schock erleben. Nur Sachwerte können vor Enteignung durch Inflation und Währungsreformen schützen! Und nur mit Gold können Sie Besteuerung  entgehen oder sich gar vor einer neuen Art des Lastenausgleichsgesetzes sinnvoll schützen. Nur mit Gold in kleinen Einheiten sind Sie jederzeit handlungsfähig und optimal auf jede Krise vorbereitet. 

Seien Sie schlauer als Ihre Vorgeneration und vertrauen Sie nicht auf den Euro oder andere Währungen. Jede Währung, ohne Ausnahme, kommt immer zu ihrem wahren Wert null zurück. Wenn Sie das verstanden haben, dann werden Sie erkennen warum Papiergeldanlagen, egal welche Garantie Ihnen jemand gibt, niemals eine sichere Anlageform darstellen können und selbst in relativ stabilen Zeiten nicht mehr als ein anwachsen des nominellen Geldbetrages bedeuten. Ein Vermögen aufbauen können Sie damit nicht!

Wir nähern uns dem Systemende

April 20, 2011 1 Kommentar

Immer schwerer fällt es den Regierungen der Industriestaaten, die wahren Ausmaße der Schuldenproblematik zu verschleiern. Die Leitwährung Dollar verliert nun langsam immer mehr an Vertrauen. Dies wird u.a. dazu führen, dass weltweit die Menschen aus den Papierwerten aussteigen und immer mehr in Sachwerte investieren, in erster Linie in Gold. Der Goldpreis wird dementsprechend an Wert drastisch zunehmen, denn ein immer geringeres Angebot trifft auf immer mehr Nachfrage. Die Währungen weltweit werden zunehmend ihren wahren Wert null entgegentaumeln. Leute welche heute noch Papiergeldanlagen wie Lebensversicherungen, Bausparer, Riester, Rürup, Festgeld, Staatsanleihen besitzen, werden bald feststellen, dass diese Anlagen nicht mehr als ein Versprechen sind. Ein Versprechen welches in der Vergangenheit immer wieder gebrochen wurde und wieder gebrochen werden wird.

Endlich, so könnte man meinen, haben sich die Ratingagenturen nun auch den USA zugewandt. Erstmals gab es nur eine Drohung, doch die Herabstufung ist nur noch eine Frage der Zeit. Mehr Infos zum Thema hier klicken

Liebe Leser, sofern sie meinen Blog regelmäßig lesen, wissen sie bereits, dass ich schon vor Monaten geschrieben haben wie drastisch die Situation in den USA ausschaut, extra dazu habe ich ihnen sogar einen Podcast präsentiert und ihnen klare Daten und Fakten erläutert.

Wer hinter die Fassade schaut und das Zinssystem verstanden hat und zudem verstanden hat das unendlich exponentielles Wachstum  nicht möglich ist, der versteht auch, warum das heutige Geldsystem immer wieder in einem Totalzusammenbruch enden muss. Denn es gibt nur eines was kontinuierlich und exponentiell wächst und das sind die Schulden. Und da unser Geld nicht mehr in feste Werte wie Gold hinterlegt ist, ist es ganz einfach diese Staatsschulden zu bereinigen, entweder durch steigende Inflation oder durch eine Währungsreform. Der Staat hingegen geht niemals Pleite, sondern die Bürger gehen für den Staat pleite, dessen sollten sie sich bewusst sein. Das Wort Bürger, welches für bürgen steht, kommt nicht nur von ungefähr.

Zudem sollte man sich jetzt genau damit beschäftigen, welche Wertanlagen momentan geeignet sind, um die kommende zuspitzende Krise zu überstehen. Wer keine Sachwerte besitzt, wird bald eine Abwertung von mindestens 1 zu 10 erleben oder schlimmer. Zudem werden auch Sachwertbesitzer durch neue Abgaben für die Staatsschulden blechen dürfen, Stichwort Lastenausgleichsgesetz. Nur mit Gold, registrierungsfrei erworben und in kleinen Einheiten, wird man auch in Zukunft Steuern und politischer Willkür entgehen können. Zudem ist nur Gold in kleinen Einheiten in Krisen als Zahlungsmittel einsetzbar, welches sehr wichtig ist, wenn es für einen gewissen Zeitraum keine gültige Papierwährung geben wird. Jeder sollte sich dessen bewusst sein, das Papiergeld nur ein Versprechen ist, ein Versprechen auch morgen noch akzeptiert zu werden. Der Euro wird nur in einigen Ländern der Welt akzeptiert und bereits morgen kann er eventuell nicht mehr als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Eines ist in jedem Falle Fakt, er wird genauso untergehen, wie die Reichsmark, Ostmark oder die Deutsche Mark. Gold hingegen, wird immer akzeptiert und entgegengenommen und das weltweit, wie bereits seit über 5000 Jahren!

Ich hoffe sie sind auf die kommende echte Krise vorbereitet. Das Schöne, auch in dieser Krise wird es Gewinner geben, vorausgesetzt, man trifft die richtigen Entscheidungen. Der Goldpreis wird massiv steigen, schon alleine deshalb, weil Gold in Dollar und Euro bewertet wird und wenn man verstanden hat, dass das Geld jedes Jahr durchschnittlich um mindestens 3% an Kaufkraft verliert, dann versteht man auch, warum Gold in Dollar und Euro immer wertvoller wird. Dies ist nur einer der Gründe, warum ein Goldbesitzer für sein Gold immer den selben Gegenwert an Ware erhält, während ein Papierbesitzer sich immer weniger von seinem Papiergeld kaufen kann. Das Brisante, mittlerweile gibt es keine konservative Geldanlage welche diesen Kaufkraftverlust ausgleichen kann. Es gibt nur zwei Optionen, entweder höhere Zinsen (um die Inflation zu schlagen), welches auch ein höheres Verlustrisiko bedeutet oder einfach die Zinsen zu umgehen. Ich persönlich empfehle die zweite Variante. Denn auch Zinsanlagen sind letztendlich nicht mehr als ein Versprechen, ein Versprechen einen gewissen Zinssatz zu erhalten. Zudem bieten nahezu alle Zinsanlagen keinen Schutz vor einer Währungsreform oder aber in keinem Fall vor einem Lastenausgleichsgesetz und zudem sollte man sich darüber bewusst sein, das ihnen niemand garantieren kann, dass die Abgeltungssteuer auf selben Niveau bleibt (eher wird sie sich erhöhen) und zudem sollte auch niemand davon ausgehen, dass die offizielle Inflation „nur“ bei 3% pro Jahr liegt und auf diesem Niveau verharren wird (sie wird 100% weiter steigen) . Im Übrigen sollte niemand den offiziellen Zahlen des Staates trauen, die offizielle Inflation ist schon heute genauso falsch, wie die offiziellen Arbeitslosenstatistiken oder die offizielle Staatsverschuldung. Allgemein kann man mindestens von doppelten Werten ausgehen. Achten sie nicht auf einen fremden Warenkorb „Preisindex“, sondern vergleichen Sie bspw. einmal jährlich ihre Ausgaben für dieselben Produkte (Miete, Benzin, Lebensmittel etc.). Sie werden eine durchschnittliche Preissteigerung von weit über 3% feststellen. Und nun vergleichen Sie diese Inflation mit ihren Wertanlagen. Ihr Geld wird nominell mehr aber sie können sich davon trotzdem nicht mehr kaufen! Macht dies Sinn? Und nun bedenken sie dass durch weiter drohender steigender Inflation, Währungsreform und Lastenausgleichgesetz diese Anlagen alles andere als sicher sind. Vertrauen sie nicht auf den Staat, sondern auf ihren gesunden Menschenverstand. Machen sie nicht denselben Fehler wie in unsere Vorgenerationen immer und immer wieder gemacht haben. Nur Gold kann ihr Vermögen vor Enteignung jeglicher Art schützen!

Mehr Infos:

„Goldpreis nun bereits bei 1.500 Dollar“ hier klicken

USA schlittert in die Schuldenfalle hier klicken & hier klicken

So zog Gold von Rekord zu Rekord

März 29, 2011 1 Kommentar

Viele Menschen verstehen nicht warum Gold so rasant ansteigt. Einige gehen sogar bereits von Blasenbildungen aus und seit mindestens 2 Jahren hört man schon „kluge“ Sprüche wir „Gold ist zu teuer“. Doch einfach ausgedrückt spiegelt Gold nicht mehr als den Verfall des Dollars wieder, d.h. wenn der Dollar jedes Jahr 10% inflationiert, dann wird Gold alleine schon deswegen – da es in Dollar bewertet wird und die Kaufkraft in Gewichtseinheiten beibehält, um 10% steigen. Gold ist dann allerdings nicht wertvoller geworden, denn für bspw. ein Gramm werden Sie noch das selbe an Ware bekommen wie ein Jahr zuvor, sondern es hat nur den Verfall des Dollars ausgeglichen. Für einen Dollar müssen Sie also bspw. dann nach einem Jahr, für die selbe Ware, 10% mehr auf den Tisch legen. Daher achten Sie nie auf den Wert des Goldes in Dollar oder in Euro, sondern nur was Sie in Gramm dafür erhalten. Zum Vergleich, vor gut 50 Jahren erhielt man einen Mittelklassewagen für nur einige 100 Dollar, heutzutage kostet ein Mittelklassewagen einige 10.000 Dollar. Mit normalen Wertanlagen hätte man kaum mit der Inflation mitziehen können, nur um das Vermögen in Kaufkraft auszugleichen. Vom Risiko dabei ganz zu schweigen, denn die Anlagen welche die Inflation ausgleichen konnten und demenstprechend hohe Renditen erziel(t)en, sind auch hochriskant. Mit Gold benötigt man keine hohen Zinsen um die Inflation zu schlagen, denn Gold kennt keinen Zins.

Sehen Sie hier die Wertentwicklung von Gold hier klicken

 

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Globale Inflationsspirale

In Indien gehen schon die ersten Leute wegen hoher Inflation auf die Straße, China hat vor Angst einer hohen Inflation die Wachstumsziele zurückgefahren, in den USA ist die galoppierende Inflation  bereits eingekehrt und in Europa steht sie nun direkt vor der Tür.

Nun gut, Inflation ist nichts Neues (über 3% im Jahresdurchschnitt) – wie in einen der jüngsten Blogartikel bereits berichtet,  doch die jetzt drastisch ansteigende Inflation weltweit kann ganze Volkswirtschaften lahm legen. Allein schon das rasant teuer gewordene Öl birgt die Gefahr den Welthandel nahezu abzuwürgen. Als wenn die Industriestaaten weltweit nicht bereits genug Probleme mit ihrer extremen Überschuldung haben – steht jetzt also zusätzlich die Inflationsspirale im Haus.

Übrigens, hier mal eine interessante Grafik zur weltweiten Inflation 2010.

Weltinflation 2010

Weltinflation 2010

Wie man oben sehen kann, ist eine jährliche Inflation von über 10% pro Jahr weltweit üblich und im Durchschnitt herrschen auf jedem Land der Welt zweistellige Inflationsraten. Und ich garantiere ihnen, die Leute wissen davon in ihrem Land nichts und haben ebenso Geldanlagen von nicht mal 10% Zinsen, welche nicht mal die Minusrendite (Inflation) ausgleichen.

Interessant dabei ist wie man u.a. Deutschland und die USA darstellt, die Vereinigten Staaten hatten so gut wie noch nie eine Inflation unter 5% erzielt und selbst Deutschland hat im Durchschnitt eine jährliche Inflation von über 3% pro Jahr und das sind nur die „offiziellen“ Zahlen, Sie wissen schon die Inflation mit dem witzigen Warenkorb.  Hier zum Vergleich nochmal die „realen/wahren“ Inflationsdaten von  Deutschland im Jahre 2010.  Hinweis: Im Jahre 2010 hatten wir eine Deflation, keine Inflation. Das bedeutet jediglich das die Produkte insgesamt etwas billiger wurden. Einzelne Produkte haben sich natürlich trotzdem verteuert. Auch hier gilt also, betrachten Sie jediglich ihren persönlichen Warenkorb. Weder die „wahre“ Inflation, noch die Inflation nach „Verbraucherpreisindex“ spiegelt die eigene Inflation wieder.

Deutschland 2010

Wahre Inflation Bundesbank

Wahre Inflation Bundesbank

Mehr Infos zu weltweiten Inflation unter:

http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,749174,00.html

Inflation und richtiges Investieren

Immer wieder öffne ich die Augen der Menschen, indem ich auf die Inflation hinweise. Ich kenne bspw. viele Menschen welche auf den Zins schauen aber nur die wenigsten achten auf die Inflation. Dabei ergibt sich der Realzins erst durch Zinsen-Inflation=Realzins. Wenn ich also bspw. 3% Inflation habe aber nur 3% Zinsen erhalte, dann erwirtschafte ich damit 0 Kaufkraftsteigerung und plus Abgeltungssteuer sogar eine Kaufkraftverringerung. Da diese Tatsache viele nicht beachten, übersehen nahezu alle Leute, dass Sie mit ihren Zinsprodukten nicht mehr als Negativrenditen erzielen. Erschreckend ist zudem, dass wenn man die Leute nach der Inflation fragt, viele von einer Inflation von 1 bis 2% ausgehen. Dabei liegt selbst die offizielle Inflation (Verbraucherpreisindex) bei über 3%.

Offizielle Inflation

Offizielle Inflation

Allerdings spiegelt die offizielle Inflation nur einen bestimmten Warenkorb wieder und nicht Ihren persönlichen Warenkorb. Also, vereinfacht könnte man auch sagen, was interessiert einen ein fremder Einkaufskorb?! Es sei natürlich denn Sie kaufen sich regelmäßig einen neuen Flachbildfernseher, ein neues Notebook und tauschen dabei regelmäßig die teurer gewordenen Lebensmittel mit den billigsten Lebensmittel aus, so dass Sie bspw. wenn Bananen teurer werden auf Äpfel umsteigen, dann könnten Sie es durchaus schaffen eine persönliche Inflation von „nur“ knapp über 3% zu erzielen. Allerdings gehe ich nicht davon aus dass Sie dies tun, wie ich im übrigen auch nicht, doch wenn Sie genau wissen möchten wie sich Ihre Preise entwickelt haben, dann empfehle ich hierfür ein Haushaltsbuch zu führen um so die Preise zu vergleichen. Interessant ist, das fast alle Deutschen eine gefühlte Inflation von 50 bis 100% haben (seit der Währungsumstellung), denn fast alles ist mittlerweile in Euro genau so teuer wie noch zu DM-Zeiten.

Hier im Übrigen die „wahre“ Inflation auf alle Produkte:

Wahre Inflation

Wahre Inflation

Wie gesagt, kümmern Sie sich weder um die „offizielle“ noch um die „wahre“ Inflation und vergleichen Sie einfach Ihren persönlichen Warenkorb.

Alleine schon an dem fremden Warenkorb – der offiziellen Inflation sieht man, dass Geldanlagen wie Kapitallebensversicherungen und Co mit einem Garantiezins von mittlerweile nur noch 1,75% auf den Sparanteil nichts bringen als Verluste. Doch das ist ja erst die halbe Wahrheit, denn circa 30% der Beiträge gehen in Verwaltungskosten und nur 70% werden verzinst (Sparanteil). Und auch das ist noch gelogen, denn mittlerweile müssen diese Einkünfte ja sogar noch versteuert werden. Ein Geschäftsmodell von dem also nur die vermittelnden Gesellschaften und der Staat profitieren. Und dem noch nicht genug, viele Deutsche denken sogar dass diese Anlagen sicher sind.

Schützen Sie sich vor heimlicher Besteuerung durch Inflation und steigen Sie von unsicheren Zinsanlagen um auf Sachwerte. Sachwert schlägt immer Geldwert! Schon André Kostolany hat dazu eine einfache Richtlinie erstellt:1/ 3 Aktien, 1/3 Immobilien und 1/3 Edelmetalle.

Allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten:

Das Wichtigste sind in erster Linie Edelmetalle in kleinen Stückellungen, mit welchen Sie selbst in Krisenzeiten handlungsfähig sind. Gold wird von allen Edelmetallen immer akzeptiert und ist zudem steuerfrei.

Immobilien sollten nie fremdfinanziert sein, bspw. durch Banken, ansonsten kann die Immobilie schneller wieder weg sein, als man sie erhalten hat. Zudem sollte man bedenken, dass man in Krisenzeiten mit einer Immobilie nichts anfangen kann. Die wenigsten Leute können so oder so direkt in eine Immobilie (ohne Banken) investieren, daher ist hier bspw. ein guter Weg, über Edelmetalle einen persönlichen Schatz anzusparen und dann später einen Teil des Schatzes in eine Immobilie umzutauschen.

Von Aktien halte ich persönlich nicht so viel, nicht nur weil der DAX seit zehn Jahren vor sich hintümpelt, sondern auch weil ich hier momentan keine langfristige Veränderung sehe. In Einzelaktien zu investieren rate ich niemanden, denn dies ist mehr ein Wetten, als ein konservatives anlegen, d.h. die Verlustrisiken sind größer als das Gewinnpotential. Denken Sie bspw. nur mal an die Telekomaktie welche als Volksaktie verkauft wurde.

Selbst die Wertentwicklung in den vergangenen 50 Jahren ist miserabel. Gold hat sich bspw. mehr als doppelt so stark entwickelt und dabei habe ich die Dividenauszahlungen der Aktien bereits einkalkuliert.

In Zukunft, bspw. nach dem großen Crash, welcher unweigerlich auf uns zukommt, kann es durchaus nicht verkehrt sein einen Teil der Edelmetalle in Aktien umzuschichten. In jedem Fall möchte ich damit nur eines aufzeigen.

Der wichtigste Sachwert ist und bleibt Edelmetall. Mit Gold ist man nicht nur, unabhängig der wirtschaftliche Lage, immer in eine profitable Anlage investiert, sondern in kleinen Barren zudem jederzeit handlungsfähig. Gold ist Währung!

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Wenn das Geld nicht mehr zu den Leuten fließt, fließt das Blut auf der Straße

Wenn wir uns die Nachrichten anschauen, dann soll uns vermittelt werden, dass die Leute in Ägypten und Libyen deshalb auf die Straße gehen, weil die Leute nicht mehr beherrscht werden wollen. Doch die Menschen gehen nicht auf die Straße wegen den Diktatoren, sondern weil die Ungerechtigkeit massiv ausgeufert ist. Würde es den Menschen dort gut gehen, dann würde es auch kein Protestieren geben.

Besonders viele junge Menschen kochen vor Wut und lassen ihren Gefühlen schnell Taten folgen. Immer mehr junge Leute haben zwar eine fantastische Ausbildung, doch wird diese im Europadurchschnitt immer weniger wert, da es einfach zu wenige freie Arbeitsstellen für qualifiziertes Arbeitskräfte gibt. Und wenn Stellen frei werden, sind diese oft sehr schlecht bezahlt. Diese Protestbewegung konnten wir schon weit über die islamische Welt hinaus erleben, bspw. in Großbritannien, in Griechenland oder in Italien. Denn immer mehr Menschen in den Industrienationen rutschen in die Armutsgrenze und die Realeinkommen sinken kontinuierlich. Statistiken wie u.a. Inflation, Arbeitslosenquote, Wirtschaftswachstum, Staatsverschuldung werden in nahezu jedem Land verfälscht um die Leute weiterhin zu beruhigen und das Vertrauen in die Regierungen aufrecht zu erhalten. Doch gerade die jungen Menschen hinterfragen oft ein System, denn diese Menschen sind nicht nur meist besonders gut ausgebildet, sondern spüren die Ungerechtigkeiten meist am heftigsten, dazu kommt eine gesunde Mischung Adrenalin. In den letzten Jahren haben wir Europaweit große Protestaktionen erlebt und durch die zukünftige drastische Verschlechterung im Bereich Arbeitsmarkt, Reallohn und Inflation, wird bei immer mehr Leuten das Fass überlaufen. Große Protestbewegungen und gar ein Umsturz in den ersten europäischen Staaten ist nur noch eine Frage der Zeit. Trendforscher wie Gerald Celente Prophezeien schon jetzt, nach Ägypten und Libyen – Europa kommt als nächstes.

Mehr zum Thema unter folgendem Link:

http://www.vol.at/trendforscher-europa-kommt-als-naechstes/apa-1143663219

Der erste Billionär

Wenn man sich die reichsten Leute der Welt anschaut, dann stellt man fest, das es immer mehr werden. Aber werden die Leute wirklich alle immer reicher oder unterliegen wir nicht doch eventuell einer Geldillusion?

Schauen wir uns bspw. mal die Lohnentwicklung in Deutschland in den vergangenen zehn Jahre an, diese lag durchschnittlich bei 0,5% und in Spanien bspw. bei über 2,5%. Spanien hat sich als Ziel gesetzt die Löhne in Höhe der Inflation anzupassen, Deutschland hingegen nicht, so das immer mehr Deutsche Arbeitnehmen, trotz Lohnerhöhungen, immer weniger reale Kaufkraft im Portemonnaie haben.

Ähnlich schaut es bei den Superreichen aus, zwar wird die Zahl der Milliardäre immer höher, doch sind auch diese Zahlen mit Vorsicht zu betrachten. Der Reichste Mann der Welt war damals (1913) bspw. kein Milliardär und trotzdem wäre er nahezu zehn Mal so reich wie Bill Gates gewesen. Warum? Weil das Vermögen von John D. Rockefeller mit 900 Millionen US-Dollar einer Kaufkraft von heutigen 300 Milliarden US-Dollar entsprechen würde.

dollarverfall

dollarverfall

Hätte Rockefeller damals sein Geld allerdings in Goldwährung getauscht und es bspw. in eine Kiste gesteckt und diese vergraben, dann wären es heute weit über 500 Milliarden US-Dollar. Gold ist die einzige stabile Währung der Welt, welche weder Inflation, Deflation kennt und nicht entwertet werden kann (Währungsreform). Die Nachfahren von John D. Rockefeller wussten allerdings nicht mit Geld umzugehen und viele haben dem zu Folge alles verzockt und das komplette Vermögen ausgegeben.

Alleine durch den Papiergeldverfall ist es nur noch eine Frage der Zeit bis es erste Billionäre gibt. In Deutschland gab es bspw. schon mehrmals nicht nur Billonäre, sondern sogar Trillionäre. Und auch in einer der ärmsten Länder der Welt Simbabwe gab es 2008 und 2009 etliche Milliardäre, Billionäre und Trillionäre http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,568743,00.html .

Da Geld immer irgendwann zu seinem eigentlichen Wert nämlich „null“ wieder zurückkehrt, ist es also nur noch eine Frage der Zeit bis es neue Dollar- und Euro-Billionäre gibt und das nicht weil diese Leute reicher als jemals zuvor sind, sondern weil das Geld, in Kaufkraft, schwächer als jemals zuvor ist. Alleine der Euro hat seit seiner Einführung über 55% an Kaufkraft verloren. Rechnen Sie einfach mal die Preise wieder in DM um und vergleichen sie Ihre Rechnungen mit Rechnungen vor 10 Jahren und Sie werden eine wertvolle Erkenntnis erlangen. Lassen Sie sich nicht zum Narren halten wenn über Lohnerhöhungen geredet wird, die Wahrheit ist dass die Realkaufkraft in den letzten 10 Jahren enorm gesunken ist. Der normale Arbeitnehmer welche damals mindestens 2 mal mit seiner Familie in den Urlaub geflogen ist, überlegt heute ob er überhaupt einen Urlaub macht und guckt dabei tief in die Geldbörse. Die normalen Kosten (Sprit, Heizöl, Strom, Lebensmittel, Miete) steigen exorbitant zu den Lohnerhöhungen. In Deutschland gibt es mehr arme Leute als jemals zuvor!

Wir leben also in einer Geldillusion, die Politiker und die Medien sprechen immer oft über neue Löhne, über neue Millionäre und neue Milliardäre, über ein ständig wachsendes Brutto-Inlandsprodukt und über neue Rekordzahlen, welche nahezu alle in Dollar oder in Euro genannt werden. Lassen Sie sich nicht blenden und schauen Sie genau hinter die Fassade. Inflations- bzw. Kaufkraftbereinigt stellt sich alles als eine Mogelpackung und in ganz anderen Zahlen dar. In einigen Jahren werden wir weltweit nicht „nur“ 1000 US-Dollar Milliardäre haben, sondern wir werden die ersten 100 US-Dollar Billionäre haben.

Quellen u.a.: http://de.wikipedia.org/wiki/John_D._Rockefeller