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Posts Tagged ‘Portugal’

Auch Portugal beantragt Finanzhilfe bei EU

Portugal, ärmstes Land Westeuropas, schreit verzweifelt um Hilfe. Der von Lissabon mehrfach ausgeschlossende Hilferuf an die EU erfolgt nun in letzter Sekunde. Das hoch verschuldete Land wird doch die Finanzhilfe beantragen. Das erklärte der Finanzminister der geschäftsführenden Regierung, Teixeira dos Santos, in Lissabon. EU-Kommissionspräsident Barroso teilte gestern Abend in Brüssel mit, eine entsprechende Mitteilung sei eingegangen. Was wir allerdings erleben, ist keine Rettung, sondern ei gemeinsamer langsamer und unaufhaltsamer Untergang. Das Problem, auch die Finanzspritzen werden weder Portugal, noch Griechenland aus dem Sumpf der Schulden ziehen. Die Gelder werden nie zurückgezahlt werden und selbst noch relativ stark starke Staaten werden immer tiefer in den Schuldenstrudel hinein gerissen. Wir erleben das langsame Scheitern des Euros. Die nächste große Abwertung kommt unweigerlich auf uns zu, eine Abwertung welche nicht annähernd mit der Einführung des Euros vergleichbar sein wird.

Irland und Co weiter auf Hilfe angewiesen

April 4, 2011 1 Kommentar

Portugal, Griechenland und Irland: Die Milliardenhilfspakete für die Euro-Krisenländer drohen immer größer zu werden. Allein 24 Milliarden Euro als zusätzliche Finanzspritze benötigen Irlands krisengeschüttelte Banken. Die Regierung diskutiert weitere Verstaatlichungen. In Portugal wurde am Donnerstag bekannt, dass das Land 2010 statt einem Defizit von 7,3 Prozent einen Fehlbetrag von 8,6 Prozent aufwies. Auch Griechenland gerät immer tiefer in den Schuldensumpf.

Portugal taumelt Richtung Rettungsschirm

Immer schneller scheint ein weiterer EU-Staat dem unweigerlichen k.o. entgegen zu gehen – Portugal. Erst vor einigen Tagen wurde das Ranking herabgesetzt und nun wurde Portugal erneut herabgestuft, von A1 auf A3. Damit hat es Portugal zunehmend schwerer sich Kredite zu beschaffen und das Vertrauen der Gläubiger sinkt zudem stetig. Die Rendite ist in den vergangenen zwei Wochen um 0,3 Prozentpunkte gestiegen – 4,3 Prozent.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,751391,00.html

Portugal bald zahlungsunfähig?!

Es ist doch immer wieder erstaunlich wie wenig man in den öffentlichen Medien über nahezu bankrotte Staaten erfährt, geschweige überhaupt berichtet wird. Nahezu komplett sieht man nur eines „Friede-Freude-Eierkuchen“.

Nur auf wenigen Kanälen, wie bspw. N-24, Phoenix und N-TV sieht man mal den ein oder anderen Börsenmakler, welcher zwischen den Zeilen aufblitzen lässt, dass bspw. die aktuelle Börsenentwicklung nicht annähern die reale Situation der Wirtschaft wiederspiegelt. Bedeutet, momentan ist schon wieder genauso viel Spekulation im System wie vor dem Beinahekollaps. Einige Kritiker meinen bereits, die Titanic bäumt sich jetzt nochmal hinten auf, bis alles komplett den Bach runter geht.

Ich hoffe wir haben noch viel zeit aber eines ist so sicher wie der Kreislauf des Lebens, der nächste Crash kommt. Die Frage ist nich ob, sondern nur wann. Höchste Zeit sich also vorzubereiten und sich abzusichern.

Wir alle haben bereits dreimal in den vergangenen Monaten erlebt, wie knapp der Euro gecrasht ist. Dies sollte für jeden ein Warnschuss gewesen sein. Die Pleite Portugals wird für viele nicht mehr überraschend sein aber wenn dann kurz darauf weitere Staaten Zahlungsunfähigkeit anmelden, dann kann schnell ein Dominostein nach dem anderen kippen.

Letztens habe ich ihnen liebe Leser einen sehr interessanten Artikel zu Griechenland präsentiert. Übrigens, auch über die angespannte Situation Griechenlands wird kaum in den Mainstreammedien berichtet. Genauso wenig wie über zahlreiche andere Staaten welche so gut wie pleite sind. Unter folgendem Link können Sie ein wenig zur aktuellen Situation Portugals nachlesen. Ein Staat welcher es immer schwerer hat seine Schulden herr zu werden, geschweige auch nur einen einzigen Cent zurück zu zahlen.

http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,749934,00.html

EU-Wirtschaftsforscher warnen vor Verschärfung der Schuldenkrise

Februar 24, 2011 2 Kommentare

Der Sachverständigenrat der EU (EEAG) sprach sich offen dafür aus, Griechenland 2013 den Euro weg zu nehmen und wieder die alte Währung Drachme einzuführen. Die Zahlen der vergangenen Monaten haben gezeigt, dass sich die Situation in Griechenland trotz Rettungspakete nicht zum besseren entwickelt hat, dies wurde in einer 30-seitigen Studie veröffentlicht.

Zwar hat die griechische Regierung versprochen ab 2014 jeden Cent zurück zu zahlen, doch die Entwicklung zeigt eine eindeutig andere Sprache. Laut Studie, wird die Schuldenlast innerhalb der nächsten drei Jahre nahezu explodieren, von 142 (2010) auf 160 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im Jahre 2013. Die Arbeitslosigkeit werde voraussichtlich von 10 auf 15 Prozent steigen.

Wird Griechenland tatsächlich der Euro weggenommen, dann bedeutet das nicht nur für die griechischen Bürger drastische Einschnitte, denn die neue „alte“ Währung wird drastisch entwertet werden und somit auch die Papierersparnisse der Helenen. Aber auch die Schuldner, u.a. Deutschland, welche Griechenland Milliardenbeträge verliehen haben, werden mindestens ein drittel der Schulden abschreiben müssen. Betroffen wären zudem Banken, welches wiederum eine Kettensituation auslösen könnte. Ebenso in Gefahr sind Sparer in Griechischen Staatsanleihen.

Bundesbank-Präsident Axel Weber sagte bereits: „Verglichen mit einem Marathonlauf haben die Problemländer vielleicht die ersten zehn oder 15 Kilometer geschafft. Die schmerzhaftesten Passagen werden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen.“

Der Chef der Europäischen Zentralbank für Wiederaufbau und Entwicklung sagte: „Ein Schuldenerlass von 30% und mehr sei nötig“.

Aber dem nicht genug, weiterhin sind weitere Pleitekandidaten wie Portugal und Spanien stark angeschlagen und stehen kurz vor dem technischem k.o. Portugal benötigt im April weitere 4,3 Milliarden Euro und neue Zahlen aus Spanien enthüllen, dass die Sparkassen des Landes auf Verbindlichkeiten in Höhe von 217 Milliarden Euro sitzen, circa 100 Milliarden davon seien toxische Papiere.

Portugal muss Rekordzinssatz zahlen

Portugal hat am Mittwoch Schuldverschreibungen in Höhe von 500 Millionen Euro auf den Markt gebracht. Dafür musste Portugal deutlich höhere Zinsen zahlen als noch im September 2010. Der durchschnittliche Zinssatz verdoppelte sich auf 3,7%. Die Investoren werden zunehmend Misstrauisch und somit bleibt Portugal nichts anderes übrig als immer höhere Zinsen anzubieten, um so an neues frisches Geld zu kommen.

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