Archiv

Posts Tagged ‘Spanien’

Spanien so gut wie pleite – platzt bald der Euro?

März 11, 2011 1 Kommentar

Erneut wurde Spaniens Kreditwürdigkeit herabgestuft und von der US-Ratingagentur Moody’s um eine Note gesenkt. Der Ausblick ist mehr als negativ und es droht bereits eine weitere Herabstufung. Schon jetzt wird von einigen Experten prognostiziert, das Spanien noch dieses Jahr unter den Rettungsschirm kommen muss um einen Staatsbankrott zu vermeiden. Das Problem dabei ist nur, das es bis heute überhaupt nicht klar ist ob dieser Rettungsschirm die Pleitestaaten wieder Salonfähig macht. Es ist offen gesagt, nicht viel mehr als ein Experiment.

Wenn man sich die bisherige Entwicklung von Griechenland anschaut, dann ist es mehr als Zweifelhaft dass der Rettungsschirm diese Staaten von der Pleite abwendet. Zudem werden andere Staaten welche offiziell als stark gelten aber real schon selbst tief genug in den roten Zahlen hängen, immer weiter in den Schuldensumpf gerissen.

Quellen u.a.:

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/euro-schuldenkrise-bedroht-auch-die-usa/3941786.html

Kategorien:Staatsverschuldung Schlagwörter:

EU-Wirtschaftsforscher warnen vor Verschärfung der Schuldenkrise

Februar 24, 2011 2 Kommentare

Der Sachverständigenrat der EU (EEAG) sprach sich offen dafür aus, Griechenland 2013 den Euro weg zu nehmen und wieder die alte Währung Drachme einzuführen. Die Zahlen der vergangenen Monaten haben gezeigt, dass sich die Situation in Griechenland trotz Rettungspakete nicht zum besseren entwickelt hat, dies wurde in einer 30-seitigen Studie veröffentlicht.

Zwar hat die griechische Regierung versprochen ab 2014 jeden Cent zurück zu zahlen, doch die Entwicklung zeigt eine eindeutig andere Sprache. Laut Studie, wird die Schuldenlast innerhalb der nächsten drei Jahre nahezu explodieren, von 142 (2010) auf 160 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im Jahre 2013. Die Arbeitslosigkeit werde voraussichtlich von 10 auf 15 Prozent steigen.

Wird Griechenland tatsächlich der Euro weggenommen, dann bedeutet das nicht nur für die griechischen Bürger drastische Einschnitte, denn die neue „alte“ Währung wird drastisch entwertet werden und somit auch die Papierersparnisse der Helenen. Aber auch die Schuldner, u.a. Deutschland, welche Griechenland Milliardenbeträge verliehen haben, werden mindestens ein drittel der Schulden abschreiben müssen. Betroffen wären zudem Banken, welches wiederum eine Kettensituation auslösen könnte. Ebenso in Gefahr sind Sparer in Griechischen Staatsanleihen.

Bundesbank-Präsident Axel Weber sagte bereits: „Verglichen mit einem Marathonlauf haben die Problemländer vielleicht die ersten zehn oder 15 Kilometer geschafft. Die schmerzhaftesten Passagen werden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen.“

Der Chef der Europäischen Zentralbank für Wiederaufbau und Entwicklung sagte: „Ein Schuldenerlass von 30% und mehr sei nötig“.

Aber dem nicht genug, weiterhin sind weitere Pleitekandidaten wie Portugal und Spanien stark angeschlagen und stehen kurz vor dem technischem k.o. Portugal benötigt im April weitere 4,3 Milliarden Euro und neue Zahlen aus Spanien enthüllen, dass die Sparkassen des Landes auf Verbindlichkeiten in Höhe von 217 Milliarden Euro sitzen, circa 100 Milliarden davon seien toxische Papiere.