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Posts Tagged ‘Staatsbankrott’

Wir nähern uns dem Systemende

April 20, 2011 1 Kommentar

Immer schwerer fällt es den Regierungen der Industriestaaten, die wahren Ausmaße der Schuldenproblematik zu verschleiern. Die Leitwährung Dollar verliert nun langsam immer mehr an Vertrauen. Dies wird u.a. dazu führen, dass weltweit die Menschen aus den Papierwerten aussteigen und immer mehr in Sachwerte investieren, in erster Linie in Gold. Der Goldpreis wird dementsprechend an Wert drastisch zunehmen, denn ein immer geringeres Angebot trifft auf immer mehr Nachfrage. Die Währungen weltweit werden zunehmend ihren wahren Wert null entgegentaumeln. Leute welche heute noch Papiergeldanlagen wie Lebensversicherungen, Bausparer, Riester, Rürup, Festgeld, Staatsanleihen besitzen, werden bald feststellen, dass diese Anlagen nicht mehr als ein Versprechen sind. Ein Versprechen welches in der Vergangenheit immer wieder gebrochen wurde und wieder gebrochen werden wird.

Endlich, so könnte man meinen, haben sich die Ratingagenturen nun auch den USA zugewandt. Erstmals gab es nur eine Drohung, doch die Herabstufung ist nur noch eine Frage der Zeit. Mehr Infos zum Thema hier klicken

Liebe Leser, sofern sie meinen Blog regelmäßig lesen, wissen sie bereits, dass ich schon vor Monaten geschrieben haben wie drastisch die Situation in den USA ausschaut, extra dazu habe ich ihnen sogar einen Podcast präsentiert und ihnen klare Daten und Fakten erläutert.

Wer hinter die Fassade schaut und das Zinssystem verstanden hat und zudem verstanden hat das unendlich exponentielles Wachstum  nicht möglich ist, der versteht auch, warum das heutige Geldsystem immer wieder in einem Totalzusammenbruch enden muss. Denn es gibt nur eines was kontinuierlich und exponentiell wächst und das sind die Schulden. Und da unser Geld nicht mehr in feste Werte wie Gold hinterlegt ist, ist es ganz einfach diese Staatsschulden zu bereinigen, entweder durch steigende Inflation oder durch eine Währungsreform. Der Staat hingegen geht niemals Pleite, sondern die Bürger gehen für den Staat pleite, dessen sollten sie sich bewusst sein. Das Wort Bürger, welches für bürgen steht, kommt nicht nur von ungefähr.

Zudem sollte man sich jetzt genau damit beschäftigen, welche Wertanlagen momentan geeignet sind, um die kommende zuspitzende Krise zu überstehen. Wer keine Sachwerte besitzt, wird bald eine Abwertung von mindestens 1 zu 10 erleben oder schlimmer. Zudem werden auch Sachwertbesitzer durch neue Abgaben für die Staatsschulden blechen dürfen, Stichwort Lastenausgleichsgesetz. Nur mit Gold, registrierungsfrei erworben und in kleinen Einheiten, wird man auch in Zukunft Steuern und politischer Willkür entgehen können. Zudem ist nur Gold in kleinen Einheiten in Krisen als Zahlungsmittel einsetzbar, welches sehr wichtig ist, wenn es für einen gewissen Zeitraum keine gültige Papierwährung geben wird. Jeder sollte sich dessen bewusst sein, das Papiergeld nur ein Versprechen ist, ein Versprechen auch morgen noch akzeptiert zu werden. Der Euro wird nur in einigen Ländern der Welt akzeptiert und bereits morgen kann er eventuell nicht mehr als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Eines ist in jedem Falle Fakt, er wird genauso untergehen, wie die Reichsmark, Ostmark oder die Deutsche Mark. Gold hingegen, wird immer akzeptiert und entgegengenommen und das weltweit, wie bereits seit über 5000 Jahren!

Ich hoffe sie sind auf die kommende echte Krise vorbereitet. Das Schöne, auch in dieser Krise wird es Gewinner geben, vorausgesetzt, man trifft die richtigen Entscheidungen. Der Goldpreis wird massiv steigen, schon alleine deshalb, weil Gold in Dollar und Euro bewertet wird und wenn man verstanden hat, dass das Geld jedes Jahr durchschnittlich um mindestens 3% an Kaufkraft verliert, dann versteht man auch, warum Gold in Dollar und Euro immer wertvoller wird. Dies ist nur einer der Gründe, warum ein Goldbesitzer für sein Gold immer den selben Gegenwert an Ware erhält, während ein Papierbesitzer sich immer weniger von seinem Papiergeld kaufen kann. Das Brisante, mittlerweile gibt es keine konservative Geldanlage welche diesen Kaufkraftverlust ausgleichen kann. Es gibt nur zwei Optionen, entweder höhere Zinsen (um die Inflation zu schlagen), welches auch ein höheres Verlustrisiko bedeutet oder einfach die Zinsen zu umgehen. Ich persönlich empfehle die zweite Variante. Denn auch Zinsanlagen sind letztendlich nicht mehr als ein Versprechen, ein Versprechen einen gewissen Zinssatz zu erhalten. Zudem bieten nahezu alle Zinsanlagen keinen Schutz vor einer Währungsreform oder aber in keinem Fall vor einem Lastenausgleichsgesetz und zudem sollte man sich darüber bewusst sein, das ihnen niemand garantieren kann, dass die Abgeltungssteuer auf selben Niveau bleibt (eher wird sie sich erhöhen) und zudem sollte auch niemand davon ausgehen, dass die offizielle Inflation „nur“ bei 3% pro Jahr liegt und auf diesem Niveau verharren wird (sie wird 100% weiter steigen) . Im Übrigen sollte niemand den offiziellen Zahlen des Staates trauen, die offizielle Inflation ist schon heute genauso falsch, wie die offiziellen Arbeitslosenstatistiken oder die offizielle Staatsverschuldung. Allgemein kann man mindestens von doppelten Werten ausgehen. Achten sie nicht auf einen fremden Warenkorb „Preisindex“, sondern vergleichen Sie bspw. einmal jährlich ihre Ausgaben für dieselben Produkte (Miete, Benzin, Lebensmittel etc.). Sie werden eine durchschnittliche Preissteigerung von weit über 3% feststellen. Und nun vergleichen Sie diese Inflation mit ihren Wertanlagen. Ihr Geld wird nominell mehr aber sie können sich davon trotzdem nicht mehr kaufen! Macht dies Sinn? Und nun bedenken sie dass durch weiter drohender steigender Inflation, Währungsreform und Lastenausgleichgesetz diese Anlagen alles andere als sicher sind. Vertrauen sie nicht auf den Staat, sondern auf ihren gesunden Menschenverstand. Machen sie nicht denselben Fehler wie in unsere Vorgenerationen immer und immer wieder gemacht haben. Nur Gold kann ihr Vermögen vor Enteignung jeglicher Art schützen!

Mehr Infos:

„Goldpreis nun bereits bei 1.500 Dollar“ hier klicken

USA schlittert in die Schuldenfalle hier klicken & hier klicken

Japans Katastrophe schürt Angst um Dominoeffekt

Als wenn Japan und die Industriestaaten der Welt nicht schon stark genug angeschlagen wären, folgt ein Horrorszenario dem nächsten. Der Euro steckt mitten in der Krise und ein Staat nach dem anderen droht in den Schuldenstrudel herabzurutschen. Viele Banken kämpfen zudem immer noch ums überleben und existieren faktisch nur noch dank Staatsgelder. Selbst noch halbwegs starke Staaten wie u.a. Deutschland werden zunehmend in den Schuldensumpf hineingerissen. Dem nicht genug, brodelt es in Afrika und nun auch noch Japan. Japan ist nicht nur einer der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt, sondern auch wichtiger Lieferant vieler Schlüsseltechnologien. Wenn Japans Produktion nicht läuft, dann wird auch die westliche Produktion enorm verlangsamt.

Die Unruhe und Angst vor einer weiteren Verschärfung der Lage, kann man schon jetzt an den Aktienmärkten beobachten. Doch dem nicht genug, Japan ist so gut wie bankrott und die jetzige Lage beschleunigt die Situation.

Die Weltwirtschaft steht dichter am Abgrund als es der Laie vermuten mag. Jede Krise oder kommende Blase kann nicht nur ein weiteres mal die stark taumelnde Weltwirtschaft abwürgen, sondern weitere Staaten wie die USA in den totalen bankrott treiben – mit allen damit anstehenden Folgen – Stichwort: Dollarblase.

Quellen:

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/japan-katastrophe-schuert-angst-vor-domino-effekt/3959960.html?p3959960=2

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/oettingers-duestere-japan-prognose-veraergert-oekonomen/3961298.html?p3961298=3

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,751827,00.html

Portugal taumelt Richtung Rettungsschirm

Immer schneller scheint ein weiterer EU-Staat dem unweigerlichen k.o. entgegen zu gehen – Portugal. Erst vor einigen Tagen wurde das Ranking herabgesetzt und nun wurde Portugal erneut herabgestuft, von A1 auf A3. Damit hat es Portugal zunehmend schwerer sich Kredite zu beschaffen und das Vertrauen der Gläubiger sinkt zudem stetig. Die Rendite ist in den vergangenen zwei Wochen um 0,3 Prozentpunkte gestiegen – 4,3 Prozent.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,751391,00.html

Japan und USA vor dem Armageddon

Die Zeichen werden deutlicher und die wahnsinns Verschuldung der Industriestaaten weltweit kann immer schwerer verschwiegen werden. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s stufte nun endlich, könnte man sagen, Japans Bonität herab, denn selbst der Laie fasste sich schon seit langem an den Kopf (wir berichteten), wie ein so verschuldetes Land noch eine so hohe Bonität haben kann. Auch die USA ist längst überfällig und wird so oder so herabgestuft werden. Problem, durch die Herabstufung wird die Neuverschuldung dieser Länder erschwert und ein Staatsbankrott dieser Länder wird somit immer wahrscheinlicher. Was dies dann für die Bürger bedeutet, möchten sich wohl die wenigsten Menschen ausmalen. Zu Recht, denn die meisten würden fast ihr gesamtes Vermögen/Ersparnisse verlieren.

Mehr zu Japans Situation:  http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,742106,00.html

Hier noch mal das Video vor einigen Wochen

Übrigens, auch erfahrende Ökonomen haben schon seit längerer Zeit diese Entwicklung vorausgesagt und letztendlich auch wo es enden wird, so sagte Dr. Marc Faber in einem Interview mit Focus Online:

FOCUS Online: Zurück zur Ausgangsfrage und dem Risiko einer Hyperinflation in den USA à la Simbabwe. Hat das Papiergeldsystem überhaupt noch eine Zukunft?

„Faber: Eines Tages wird es eine Krise geben – dann ist das gesamte System bankrott. Dann wird man sich überlegen, ob etwas eingeführt werden muss, das nicht einfach auf Gelddrucken beruht. Dann ist es möglich, dass wir wieder zu einem Goldstandard zurückgehen. Das wird aber noch einige Jahre dauern. Bevor die ganz große Krise stattfindet, wird es wahrscheinlich noch einen Krieg geben, um die Aufmerksamkeit des Publikums abzulenken. Ich hoffe das nicht, aber man sollte vorbereitet sein. Der Staat ist ein Apparat, der nicht mehr die Interessen des einzelnen Bürgers im Sinn hat. Der Staat schützt sich selbst – ein Staat innerhalb des Staates.“