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Posts Tagged ‘Griechenland’

Irland und Co weiter auf Hilfe angewiesen

April 4, 2011 1 Kommentar

Portugal, Griechenland und Irland: Die Milliardenhilfspakete für die Euro-Krisenländer drohen immer größer zu werden. Allein 24 Milliarden Euro als zusätzliche Finanzspritze benötigen Irlands krisengeschüttelte Banken. Die Regierung diskutiert weitere Verstaatlichungen. In Portugal wurde am Donnerstag bekannt, dass das Land 2010 statt einem Defizit von 7,3 Prozent einen Fehlbetrag von 8,6 Prozent aufwies. Auch Griechenland gerät immer tiefer in den Schuldensumpf.

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Griechenland warnt vor Bankenkollaps

Griechenland steuert mehr und mehr in die Ausweglosigkeit. Eine weitere Rettung scheint unvermeidbar, mit allen damit folgenden Konsequenzen. Der Staatshaushalt läuft weiter dramatisch aus dem Ruder und eine Rückzahlung der Schulden steht auf der Kippe. Eine bevorstehende Umschuldung würde wahrscheinlich nicht nur griechische, sondern auch deutsche Banken in den Abgrund stürzen. Mehr zu Thema hier klicken

Kategorien:Staatsverschuldung Schlagwörter:

EU-Wirtschaftsforscher warnen vor Verschärfung der Schuldenkrise

Februar 24, 2011 2 Kommentare

Der Sachverständigenrat der EU (EEAG) sprach sich offen dafür aus, Griechenland 2013 den Euro weg zu nehmen und wieder die alte Währung Drachme einzuführen. Die Zahlen der vergangenen Monaten haben gezeigt, dass sich die Situation in Griechenland trotz Rettungspakete nicht zum besseren entwickelt hat, dies wurde in einer 30-seitigen Studie veröffentlicht.

Zwar hat die griechische Regierung versprochen ab 2014 jeden Cent zurück zu zahlen, doch die Entwicklung zeigt eine eindeutig andere Sprache. Laut Studie, wird die Schuldenlast innerhalb der nächsten drei Jahre nahezu explodieren, von 142 (2010) auf 160 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im Jahre 2013. Die Arbeitslosigkeit werde voraussichtlich von 10 auf 15 Prozent steigen.

Wird Griechenland tatsächlich der Euro weggenommen, dann bedeutet das nicht nur für die griechischen Bürger drastische Einschnitte, denn die neue „alte“ Währung wird drastisch entwertet werden und somit auch die Papierersparnisse der Helenen. Aber auch die Schuldner, u.a. Deutschland, welche Griechenland Milliardenbeträge verliehen haben, werden mindestens ein drittel der Schulden abschreiben müssen. Betroffen wären zudem Banken, welches wiederum eine Kettensituation auslösen könnte. Ebenso in Gefahr sind Sparer in Griechischen Staatsanleihen.

Bundesbank-Präsident Axel Weber sagte bereits: „Verglichen mit einem Marathonlauf haben die Problemländer vielleicht die ersten zehn oder 15 Kilometer geschafft. Die schmerzhaftesten Passagen werden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen.“

Der Chef der Europäischen Zentralbank für Wiederaufbau und Entwicklung sagte: „Ein Schuldenerlass von 30% und mehr sei nötig“.

Aber dem nicht genug, weiterhin sind weitere Pleitekandidaten wie Portugal und Spanien stark angeschlagen und stehen kurz vor dem technischem k.o. Portugal benötigt im April weitere 4,3 Milliarden Euro und neue Zahlen aus Spanien enthüllen, dass die Sparkassen des Landes auf Verbindlichkeiten in Höhe von 217 Milliarden Euro sitzen, circa 100 Milliarden davon seien toxische Papiere.