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Die schlimmste Weltwirtschaftkrise der Menscheit – die Dollarblase

Februar 26, 2011 2 Kommentare

Schon so könnte es bald in den Geschichtsbüchern stehen „die schlimmste Weltwirtschaftskrise der Menschheit – die Dollarblase“.

Viele Menschen meinen oder hoffen, nach der Internetblase, nach der Immobilienblase und nach der Bankenblase kommen jetzt wieder ruhigere Zeiten auf uns zu, doch weit gefehlt, denn die gewaltigste Krise steht uns unmittelbar bevor. Das Problem, diese Krise wird niemand mehr bezahlen können.

In der letzten Ausgabe des Wissensmagazins „Welt der Wunder“ gab es einen sehr interessanten Beitrag zum US-Dollar und seiner Bedeutung als Weltleitwährung. Die Realwirtschaft ist seit der Goldlösung vom Dollar (1973) um das 13-Fache gestiegen, die Geldmenge allerdings um fast das Dreifache zur Realwirtschaft – um das 35-Fache. Was bedeutet das? Geldmenge und Realwirtschaft müssen im Gleichgewicht sein, ansonsten entwickelt sich eine Blase. Die Bindung zu Gold hat damals sichergestellt dass die Staaten nicht einfach unbegrenzt Schulden aufnehmen können (Geld aus dem Nichts erzeugen lassen), doch nun wird jede Krise mit immer wieder frischem Geld bekämpft. Alleine die USA haben in nur einigen Monaten ihre Staatsverschuldung von 10 Billionen auf 15 Billionen Dollar erhöht, schon jetzt wird überlegt die USA abzustufen, wodurch sich die Situation drastisch verschärfen würde, da es dann für die Vereinigten Staaten noch schwerer wird sich Geld am Kapitalmarkt zu beschaffen. Doch auch andere Industrienationen haben große Verschuldungsprobleme, Deutschland hat sich ebenfalls in nur einigen Monaten von 1,5 Billionen auf knapp 2 Billionen Euro verschuldet. Die Entwicklung sieht weltweit düster aus, denn alle Industrienationen haben nur ein Allheilmittel gegen jede Krise – noch mehr Verschuldung. Die Verschuldung ist mittlerweile kaum noch zurückzahlbar, wie man u.a. eindrucksvoll an Griechenland sehen kann. Zudem spiegelt die „offizielle“ Verschuldung nicht die reale Verschuldungssituation wieder, da die Regierungen aus Angst vor einen Abstufung der Ratingagenturen etliche Bilanztricks anwenden.

Sollte es tatsächlich zu einer Dollarblase kommen, dann wird es die schlimmste Wirtschaftskrise der Menschheit werden, mit ungeheuerem Ausmaße, welche unsere entwickelten Gesellschaften für Jahre zurückwerfen könnte. Dadurch, dass alle Währungen der Welt an den Dollar gebunden sind, wird das Kapital um mindestens 2/3 (nach heutigem Stand) abgewertet inklusive alle Papiergeldanlagen (Lebensversicherungen, Bausparer, Festgeld, Riester, Rürup, Anleihen etc.). Ich persönlich sage schon jetzt voraus dass die Dollarblase platzen wird. Wann? Es könnte in drei Jahren oder auch erst in 10 Jahren passieren. Vielleicht sogar etwas länger, ich hoffe es. Je nachdem wie lange es die USA schaffen die Glaubwürdigkeit des Dollars durch diverse Tricks und Bilanzfälschungen aufrechtzuerhalten. Nur ein brisantes Dokument, bspw. eine Veröffentlichung der wahren Verschuldung der USA auf bspw. WikiLeaks, könnte ausreichen um die Glaubwürdigkeit in den US-Dollar endgültig zu vernichten. Eine Flucht aus den Dollar würde einsetzen, der Petrodollar würde seine Bedeutung verlieren und von heute auf morgen würden weltweit die Währungen drastisch in ihrer Kaufkraft fallen oder eventuell sogar komplett crashen. Das Problem, je länger sich dieser Crash hinauszögert um so drastischere Konsequenzen wird es haben, da die Abwertungen der Währungen inklusive die Folgen daraus sich enorm zuspitzen. Was sich jetzt für viele Menschen nach Verschwörung und für viele unglaublich anhören mag, wird bereits in der Zukunft zur Geschichte gehören. Die größte Krise der Menschheit, mit all seinen Folgen, steht uns unweigerlich bevor. Unsere Empfehlung: Retten Sie ihr Geld und Vermögen und tauschen sie es in Sachwerte, tauschen sie zudem einen Teil ihres Geldes in physisches Gold (Kleinstbarren), nur mit kleinen Barren sind sie jederzeit handlungsfähig. Mit großen Goldbarren sind Sie im Worstcase-Szenario genauso hilflos/handlungsunfähig wie mit Aktien oder Immobilien.

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Rohstoffpreise explodieren trotz anhaltend lahmender Konjunktur

Rohstoffpreise explodieren trotz anhaltend lahmender Konjunktur

Obwohl die Weltwirtschaft vor sich hintümpelt sind die Rohstoffpreise gravierend in die Höhe geschnellt. Im Dezember wurden so teilweise neue Rekordstände erreicht. Der Index des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts erhöhte sich für alle Rohstoffpreise um sagenhafte 9,4 Prozent (in Euro) in innerhalb eines Monats. Damit erreichte der Preisindex übrigens den höchsten Stand des Jahres.

Im gesamten Jahr erhöhten sich die Preise um insgesamt atemberaubende 31 Prozent. Die Rohstoffe außerhalb des Energiesektors, etwa  NE-Metalle wie Zink, Kupfer und Blei oder Agrarrohstoffe, verteuerten sich seit Januar (2010) sogar um unvorstellbare 41 Prozent.

Dies ist übrigens einer der weiteren Gründe (neben der drastischen Verschuldung und der Papierschwämme) warum auf uns unweigerlich eine stark ansteigende Inflation zukommen wird (Geldentwertung). Die erhöhten Preise werden bei bspw. Nahrungsmittel, Heizöl und Benzin an den Konsumenten weitergegeben. Dieses Szenario wird sich durch die mittlerweile viel zu große Weltbevölkerung und durch den ständig steigenden Energiehunger enorm zuspitzen. Keine guten Zeiten also um auf Zinsen zu setzen, denn die Inflation wird jeden Zins wegfressen. In China wird dem Volk mittlerweile bereits im Fernsehen empfohlen in Gold zu investieren und selbst die Regierung stößt große Dollarbestände ab und investiert zunehmend in Gold und Sachwerte. In Deutschland werden dem Volk doch tatsächlich immer noch Papierwerte wie LV’s, Riester, Rürup und Co empfohlen (der Staat tut dies aus egoistischen Gründen um sich günstig Kredite zu besorgen). Eine Entwicklung die sich zukünftig rächen wird, spätestens dann wenn die Karten neu gemischt werden und es auf Sachwerte ankommt.

Sehen Sie hier eine interessante Bilderserie zu Rohstoffen um die mittlerweile Firmen kämpfen:

http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/fotostrecke-58075.html

Interessant ist dabei übrigens, das Gold nicht erwähnt wurde, obwohl es sowohl in der Industrie wie auch in der Medizin, aufgrund einzigartiger Eigenschaften, nicht wegzudenken ist und nicht substituiert werden kann. Von der Schmuckindustrie und als das Anlagemetall überhaupt, ganz zu schweigen. Selbst die Zentralbanken kaufen mittlerweile wieder Gold ein. Hat da etwa jemand kein Interesse daran dass die Bürger zu viel Gold kaufen? Wie auch immer, unter folgendem Link finden Sie die von 1996 prognostizierten Förderreichweiten von Gold (Quelle: Wiki): https://goldsparplan.files.wordpress.com/2011/02/goldfc3b6rderreichweite.jpg